von Mirja-Leena Klein
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Hubert Achleitner alias Hubert von Goisern. − Foto: Agentur
Hubert Achleitner alias Hubert von Goisern. − Foto: Agentur
Der Volksmusik-Erneuerer Hubert von Goisern singt am 13. April in der Passauer Dreiländerhalle. Die PNP sprach mit ihm über sein Programm und seine Inspiration.
Immer wieder versuchen Journalisten, eine neue Schublade für Sie zu finden, Alpenrock, Ethno-oder Weltmusik, Polka-Rock, Mundart-Rap etc. um dann festzustellen, dass Sie wieder Genre-Grenzen sprengen. Amüsiert Sie diese ewige Suche nach einem Etikett für Sie?
Goisern: Ich beobachte das wie aus der Ferne. Begriffe allein können das Wesen von Musik nicht erfassen, schon gar nicht ein einzelnes Wort. Dazu braucht es schon Poesie. Und das Bild vom Grenzen sprengen – das ist mir ein zu gewalttätiges. Sagen wir lieber, ich spiele und musiziere sie weg.
Brauchen Sie als Künstler zum Arbeiten eigentlich eine gute Stimmung oder schöpfen Sie eher aus den Tiefs die Inspiration?
Goisern: Ich bin in einer anderen Welt, wenn ich komponiere und texte. Ich ziehe mich in die Einsamkeit zurück – gerne in mein kleines Komponierhäuschen in Goisern. Hier brate ich in meinem eigenen Saft und begebe mich in eine Traum- und Fantasiewelt. Das sind Tage und Nächte, in denen ich alles zulasse, was an Ideen und Assoziationen daherkommt. Ich sag dann eigentlich nur Ja oder Nein zu den Ideen. Ich notiere sehr viel, streiche und greife Verworfenes wieder auf. Dabei ist es für mich unerlässlich, dass ich mit der Hand schreibe. In Salzburg habe ich mein Studio in dem ich dann zusammen mit meinen Musikern die Ideen ausarbeite und arrangiere.
Wem spielen Sie als erstes etwas vor?
Goisern: Eigentlich nur jenen, mit denen ich an der Umsetzung weiterarbeite. Ich brauche keine Bestätigung von außen, ob eine Idee, eine Melodie, ein Text gelungen ist oder nicht.
Werden die Passauer auch Ihre Klassiker hören oder sollen wir uns einfach auf die künftigen Klassiker freuen wie "Neama bang" und "Nit lang her"?
Goisern: Etwa die Hälfte des Programms besteht aus Liedern und Stücken, die ich über die letzten 20 Jahre geschrieben habe.
Das ausführliche Interview lesen Sie in der Passauer Neuen Presse vom 21. Februar oder hier.
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