
Ausgelassener Übermut am Flügel: Pianist Fazil Say. − Foto: ts
Ausgelassener Übermut am Flügel: Pianist Fazil Say. − Foto: ts
Das ruhmreiche Orchester der Academy of St. Martin in the Fields hat am Montagabend sein Festspiel-Debüt bei den Europäischen Wochen Passau in der Studienkirche gegeben. Kenneth Sillito, ein Nachfolger des legendären Neville Marriner, übte seine Funktion als Leiter mit aller Diskretion vom Konzertmeisterpult aus, konzentrierte sich auf die Einsätze und wusste sich im Übrigen im Einklang mit seinen gut zwanzig Musikern, nicht nur bei dem munteren Mozart-Divertimento und den expressiv gleitenden Akkorden im Adagio des Türken Nevit Kodally, sondern auch bei Tschaikowskys Serenade op. 48, die einen fast überreichen Abend beschloss.
Entlastet wurde Sillito bei den Solokonzerten von Fazil Say, der in bewährter Weise nicht nur mit dem Publikum, sondern auch mit den Musikern mimisch-gestisch kommunizierte. Bachs Konzert d-Moll mochte manchem Anhänger Alter Musik die Haare zu Berge stehen lassen, so massiv-klangüppig kam es daher. Umso hinreißender Mozarts kammermusikalisch-schlankes A-Dur-Konzert KV 414. Die Spielfreude der Ecksätze steigerte Say zu ausgelassenem Übermut mit gelegentlich jazzartigen Phrasierungen.
In einigen Kadenzen gab er offensichtlich seinen kreativen Qualitäten stilvollen Spielraum; dies wiederholte sich in gesteigerter Form bei der Zugabe, einer klingenden Brücke zwischen Orient und Okzident, für ein offensichtlich von türkischer Folklore inspiriertes Stück entlockte der Pianist dem Innern des ehrwürdigen Bösendorfers wahrhaft unerhörte Klänge. Ein hinreißender Abend.Gerhard SchrothMehr zum Thema lesen Sie am 27. Juli im Feuilleton der Passauer Neuen Presse.
Zwei Euro kostet der "Kunstkeks" von Michael Dietlinger. Es ist der "Kuke professional". Dafür bekommt man eine kleine Plastikdose mit einer mit Lebensmittelfarbe bedruckten Oblate sowie einen sehr ausführlichen Beipackzettel, der Einnahme, Wirkung und Nebenwirkungen erklärt. Oder man entscheidet sich für einen handlichen "Aura-Akkumulator" aus Eichenholz mit Kippschalter um Gegenständen...
Dieter Hildebrandt ist seit Jahrzehnten im Geschäft − als einer der bedeutendsten Kabarettisten der Republik. Jetzt wird er 85 und steht immer noch auf der Bühne. Sein aktuelles Programm heißt "Ich kann doch auch nichts dafür" − die Universalausrede schlechthin, wie er im Interview sagt. Sie werden 85 und stehen immer noch fast jeden Abend auf der Bühne...
Dieter Hildebrandt wurde im schlesischen Bunzlau geboren und begann nach dem Zweiten Weltkrieg ein Studium in München, wo er heute noch lebt. Er entdeckte zunächst die Liebe zur Schauspielerei, doch bei der so genannten "Schauspielergenossenschaftsprüfung" fiel er durch. Zusammen mit Sammy Drechsel gründete er nach seinen Intermezzi als Platzanweiser und als Mitglied in einem Studentenkabarett...
Gemütlichkeit ist die Relation von Zeit, Bier und Geld. Sagt Gerhard Polt. In der Froschau ist Gemütlichkeit die Relation aus Zeit, Musik und Backhendl. Und Bier, durchaus auch. Auf Paul Zauners Bio-Bauernhof im Bezirk Schärding findet am Wochenende das 27. Inntöne-Festival statt. Weil "Jazz am Bauernhof" für künstlerisches Niveau und Laisser-faire-Lebensgefühl zugleich steht...
Anwohner des Birkerlwegs in Deggendorf sind empört: Mehrere Strafzettel über 15 Euro hat die Polizei...
Ein 20 Jahre alter Motorradfahrer ist am Samstag in Geisenhausen (Kreis Landshut) beim Überholen mit...
55 jungen Christen aus der Pfarrei Vilshofen sind am Montagvormittag in der Stadtpfarrkirche gefirmt...
Vernetzen Sie sich mit uns auf folgenden Seiten: