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06.11.2013

Das Glück wohnt vor allem im Norden

Studie: Lebenszufriedenheit in Bayern trotz guter Bedingungen nur durchschnittlich – Skandinavien in Europa vorn

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Berlin. Individuelles Glück zu definieren, ist schwer. Allgemeine Lebenszufriedenheit zu beschreiben, schon einfacher. Das versucht der aktuelle Glücksatlas, den die Deutsche Post gestern vorgestellt hat. Demnach liegt Deutschland in Sachen Lebenszufriedenheit in Europa auf dem achten von 30 Plätzen. Insgesamt bleibt das Glücksniveau mit 7 von 10 Punkten auf hohem Level stabil. "Deutschland befindet sich auf einem Zufriedenheitsplateau", sagte Prof. Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg, der das Projekt wissenschaftlich betreut hat. Immerhin liegen die Deutschen deutlich über dem europäischen "Glücks-Durchschnitt" von 6,3.

Im Land selbst wohnt das Glück im Nordwesten: In Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen sind die Menschen am zufriedensten. Trotz hoher Einkommen, niedriger Arbeitslosenquote und einer touristisch attraktiven Umgebung sind die Bayern weniger glücklich. Schlusslichter der 19 Regionen sind vor allem Brandenburg, dann Sachsen-Anhalt und Thüringen. Erstmals seit der Wiedervereinigung hat sich der Abstand zwischen West und Ost wieder etwas vergrößert und liegt nun bei 7,05 im Westen und 6,7 im Osten.

Die Menschen in Altbayern scheinen glücklicher zu sein als die Franken. Bundesweit landet Südbayern auf Platz neun, Bayerns Norden nur auf Platz 13 der Regionen. Altbayern liegt mit sieben Punkten ziemlich genau im Bundesschnitt, Franken muss sich mit einem Wert von 6,95 begnügen.

Als Indikatoren für eine hohe Lebenszufriedenheit werden in Altbayern unter anderem die niedrige Arbeitslosenquote, die touristische Attraktivität und die überdurchschnittlichen Einkommen angegeben. Negativ wirken sich dagegen die hohen Wohnkosten – vor allem in den Großstädten wie München – und eine überdurchschnittlich hohe Suizidrate aus. Auch in Franken widerspricht eine hohe Suizidrate einem glücklichen Lebensgefühl. Zwar sorgen Lohnniveau und Arbeitslosenzahlen auch im Norden Bayerns für Glücksgefühle, allerdings sei die Region im Vergleich zum Süden weniger attraktiv: Die "moderate kulturelle und touristische Anziehungskraft" wird in der Studie als weiterer Indikator für die geringere Lebenszufriedenheit angeführt.

Die glücklichsten Menschen leben der Studie zufolge in Dänemark (8,9), Schweden (8,2) und den Niederlanden (8,0). Schlusslicht ist Griechenland mit einem Glücksindex von nur 3,4.

Besonderes Augenmerk legten die Forscher diesmal auf die Migranten. Sie sind demnach mittlerweile fast ebenso mit ihrem Leben zufrieden wie der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Die Kinder der Zuwanderer sehen – vorausgesetzt sie haben gute Sprachkenntnisse – mit einem Glücksindex von 7,2 sogar ausgesprochen zuversichtlich in die Zukunft, sagte Raffelhüschen.

Die Lebenszufriedenheit errechneten die Forscher aus den sechs Eckpunkten Familie, Arbeit, Gesundheit, Haushaltseinkommen, Freizeit und Wohnung. − dpa/pnp

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