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Waakirchen/Holzkirchen  |  02.12.2012  |  11:33 Uhr

Die teuerste Praline der Welt: Mit 300.000 Euro-Brillant verpackt

von Paul Winterer

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| Foto: dpa

- Foto: dpa


Diese Praline hat es in sich. Sie zergeht - umhüllt von Zartbitterschokolade aus einer der edelsten Kakaobohnen der Welt - nicht nur förmlich auf der Zunge. Sie ist auch hochkarätig verpackt - und das im wahrsten Sinne des Wortes: in 18 Karat Gold mit einem siebenkarätigen Brillanten als krönendem Abschluss. Die wahrscheinlich teuerste Praline der Welt wurde dieser Tage im oberbayerischen Waakirchen (Landkreis Miesbach) hergestellt und von einem Juwelier aus dem nahen Holzkirchen in ein einzigartiges Schmuckstück "verpackt". Käufer ist ein reicher Russe, der damit seiner Angebeteten ein besonderes Geschenk machen will.

Bis zu sechs Euro kosten 100 Gramm gute Pralinen. Diese Praline, die in wenigen Tagen - gut versichert - auf die Reise nach Russland geht, hat den Gegenwert einer Eigentumswohnung am Tegernsee. Dort macht ihr Auftraggeber regelmäßig Urlaub. Und daher kennt er die nur wenige Kilometer entfernte Pralinen-Manufaktur Eybel. "Überrascht hat mich diese Anfrage schon", sagt Inhaber Andreas Eybel. "Das passiert bei uns nicht alle Tage." Mehr sagt er über seinen noblen Kunden nicht - Diskretion ist Ehrensache.

Eybel tüftelte tagelang an der Rezeptur für die teuerste Praline der Welt. Er hatte nur eine Vorgabe: Zartbitterschokolade "Grand Cru" mit 65 Prozent Kakaoanteil musste es sein. Sie werde ausschließlich aus den Kakaobohnen des Inselstaates Vanuatu in der Südsee hergestellt und zähle zu den edelsten Kakaosorten der Welt, wie Eybel sagt. Die Adressatin dieses Geschenkes der besonderen Art liebe diese Schokolade über alles.

In der Pralinenfüllung ist Sahne mit 33,5 Prozent Fettgehalt, pürierte Ananas aus Costa Rica, Safran aus Spanien und weiße Kuvertüre aus Kakao der Dominikanischen Republik. Eingedickter Champagner "Dom Pérignon Vintage 1986" soll dem Ganzen die Krone aufsetzen. Eybel: "Wir haben insgesamt fünf Pralinen aus dieser Serie hergestellt, damit beim Transport gewährleistet wird, dass mindestens eine davon heil ankommt."

Für die "Verpackung" ist der Holzkirchner Juwelier Egmont Ernst zuständig. Er schmiedete in seinem Atelier ein Unikat aus hochwertigem Edelmetall. "Die Praline sitzt auf einer Kreation aus 18-karätigem Gold", beschreibt Ernst das Design. Der Fuß des Schmuckstücks ist abschraubbar und dient zur Aufbewahrung der Praline. Darüber schwebt ein siebenkarätiger Brillant, eingefasst in Gold. "Er kann nach dem Verzehr der Praline als Ring getragen werden", erklärt Ernst. Es könnte sich daher gut um den Verlobungsring oder das Hochzeitsgeschenk des reichen Russen handeln.

Zu sehen ist das Schmuckstück vom kommenden Montag bis Samstag (3. bis 8. Dezember) im Schaufenster des Holzkirchner Juweliergeschäftes - allerdings aus Sicherheitsgründen ohne den Original-Brillanten und mit einer Attrappe der Praline. Allein der Edelstein hat einen Wert von mehr als 300.000 Euro, wie "Münchner Merkur" und "tz" berichteten. Nach der Präsentation geht das Präsent auf die Reise.

Und die Edel-Praline? "Die wird es in dieser Form nie mehr wieder geben", ist sich Eybel sicher. "Bei dem Champagnergehalt müsste ich allein dafür um die 30 Euro pro 100 Gramm ansetzen", sagt der mehrfach ausgezeichnete Konditormeister. Zusammen mit den anderen Zutaten wären seiner Schätzung nach mehrere hundert Euro für das 100-Gramm-Tütchen zu bezahlen. Dennoch lässt Eybel die wohl teuerste Praline der Welt nicht los: "Wir werden so etwas in einer extrem abgespeckten Version, aber mit dieser Geschmacksrichtung, machen." − dpa








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Die teuerste Praline der Welt: Mit 300.000 Euro-Brillant verpackt
Diese Praline hat es in sich. Sie zergeht - umhüllt von Zartbitterschokolade aus einer der edelsten Kakaobohnen der Welt - nicht nur förmlich auf der Zunge. Sie ist auch hochkarätig verpackt - und das im wahrsten Sinne des Wortes: in 18 Kar
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