
− Foto: flickr/hans s.
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Ein junger Vater hat sich am Montag zum Prozessauftakt vor dem Münchner Landgericht zum Vorwurf der Misshandlung seines drei Monate alten Babys nicht geäußert. Dem 23 Jahre alten Studenten wirft die Staatsanwaltschaft vor, im Juli 2011 den schreienden Säugling in Abwesenheit der Mutter in der gemeinsamen Wohnung "aus einer gefühllosen Gesinnung heraus" mehrmals so heftig geschüttelt zu haben, dass der Kopf des Kindes hin und her flog.
Das Baby war im Gesicht blau angelaufen und leblos in sich zusammengefallen. Bei Telefonaten mit der Mutter des Jungen und dem Kinderarzt hatte der Angeklagte nicht von einer voran gegangenen Misshandlung gesprochen. Auf Veranlassung des Arztes wurde der Säugling sofort in eine Kinderklinik gebracht und durch intensivmedizinische Behandlung am Leben gehalten.
Infolge der schwere Hirnverletzungen lassen sich laut Anklage Spätfolgen wie Lähmungen oder eine geistige Behinderung noch nicht ausschließen. Der Prozess ist vorläufig auf sechs Verhandlungstage angesetzt. − lby
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