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Ostbayern  |  31.08.2013  |  11:43 Uhr

Bilanz: Sommer 2013 zählt zu den zehn wärmsten seit 1881

von Miriam Eckert

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Hochwasser und drei Hitzewellen: Der meteorologische Sommer war trotz der Wetterkapriolen in der Bilanz warm, trocken und freundlich. Nun beginnt pünktlich zum 1. September der Herbst.  − Foto: dpa

Hochwasser und drei Hitzewellen: Der meteorologische Sommer war trotz der Wetterkapriolen in der Bilanz warm, trocken und freundlich. Nun beginnt pünktlich zum 1. September der Herbst.  − Foto: dpa

Hochwasser und drei Hitzewellen: Der meteorologische Sommer war trotz der Wetterkapriolen in der Bilanz warm, trocken und freundlich. Nun beginnt pünktlich zum 1. September der Herbst.  − Foto: dpa


Es war ein Sommer der Extreme mit Hochwasser und Dürre, mit Riesenhagelkörnern und Tropennächten. "Aber trotz dieser Wetterkapriolen war der Sommer einer der sonnigsten und freundlichsten seit Jahren", erzählt Dominik Jung, Meteorologe des Wetterportals wetter.net. Drei Hitzewellen Mitte Juni, Ende Juli und Anfang August trieben die Temperaturen örtlich bis nahe 40 Grad. "Die Temperaturen liegen aktuell 1,5 Grad über dem langjährigen Mittelwert", sagt Jung. Damit zähle dieser Sommer zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messungen 1881.

Noch Ende April habe alles auf einen verregneten Sommer hingedeutet, aber stattdessen habe sich der Urlaub auf "Balkonien" mehr als gelohnt, so der Meteorologe. "Die Sonne lachte vom Himmel und Freibäder, Biergärten und Eisdielen waren extrem gut gefüllt." Im Schnitt seien von Juni bis August nur 190 Liter pro Quadratmeter gefallen. Das entspreche 84 Prozent des Solls in den drei Monaten und so trocken sei es seit 2003 nicht mehr gewesen. "Für die Menschen, die mit dem extremen Hochwasser zu kämpfen hatten, klingt dies vielleicht wie der blanke Hohn", sagt Jung. "Aber die meisten Niederschläge, die die Fluten verursachten, gehen nicht in Bilanz des meteorologischen Sommers ein." Und noch eine Besonderheit hat dieses Jahr laut Dominik Jung: "Das Sonnenscheinsoll hat der Sommer schon jetzt zu zehn Prozent überboten. Damit ist das der sonnigste Sommer seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006."

Hoch Gerlinde sorgt aktuell noch für freundliches Spätsommerwetter in der Region. Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Herbstes am Sonntag verabschiede sich aber der Sommer quasi über Nacht: "Tiefausläufer aus Westen bringen Regen, einzelne Gewitter und kühlere Temperaturen deutlich unter der 20-Grad-Marke", so Jung. Anfang kommender Woche bekomme das Azorenhoch jedoch neuen Wind, so Jung. Es bringe wieder wärmere Luft um die 24 Grad nach Ostbayern.

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Bilanz: Sommer 2013 zählt zu den zehn wärmsten seit 1881
Es war ein Sommer der Extreme mit Hochwasser und Dürre, mit Riesenhagelkörnern und Tropennächten. "Aber trotz dieser Wetterkapriolen war der Sommer einer der sonnigsten und freundlichsten seit Jahren", erzählt Dominik Jung, Meteorologe
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2013-08-31 11:43:00
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