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München  |  28.08.2013  |  07:55 Uhr

Nach Kritik an Journalisten: Gegenwind für Seehofer

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 − Foto: dpa-Archiv

 − Foto: dpa-Archiv

 − Foto: dpa-Archiv


Nach seinen Äußerungen über seiner Meinung nach zu aufdringliche Journalisten des WDR, steht Horst Seehofer weiter in der Kritik. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) wirft dem Ministerpräsidenten Missachtung der Pressefreiheit vor. SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher forderte eine Entschuldigung.

Wie berichtet, war Seehofer am Montag seiner Parteikollegin Barbara Stamm zur Seite gesprungen, die sich von Journalisten der WDR-Sendung Monitor bedrängt gefühlt hatte, als sie diese zur Verwandtenaffäre befragen wollten. "Das geht so nicht, da werde ich mich sofort drum kümmern", hatte Seehofer nach Medienberichten gesagt - und den Worten Taten folgen lassen: Er forderte eine Stellungnahme des WDR-Intendanten.

Ein Vorgehen, das beim Journalistenverband auf harsche Kritik stößt. DJV-Vorsitzender Michael Konken forderte den bayerischen Ministerpräsidenten am Dienstag auf, die Pressefreiheit zu respektieren. "Er sollte begreifen, dass diese ein hohes Gut ist und Politiker sich im Dienste der Demokratie auch unbequemen Fragen stellen müssen", sagte Konken. SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher forderte den Ministerpräsidenten auf, "sich für die wiederholten Fußtritte gegen die Pressefreiheit zu entschuldigen". "Auch die CSU in Bayern muss sich kritischen Fragen stellen und kann nicht einfach Journalisten rauswerfen, die ihr nicht passen." − pnp/lby








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930516
München
Nach Kritik an Journalisten: Gegenwind für Seehofer
Nach seinen Äußerungen über seiner Meinung nach zu aufdringliche Journalisten des WDR, steht Horst Seehofer weiter in der Kritik. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) wirft dem Ministerpräsidenten Missachtung der Pressefreiheit vor.
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/930516_Nach-Kritik-an-Journalisten-Gegenwind-fuer-Seehofer.html?em_cnt=930516
2013-08-28 07:55:00
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