• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Chur/München  |  03.03.2013  |  17:20 Uhr

Aus für Olympia 2022 in Graubünden nährt Münchner Hoffnungen

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken merken merken






Die Spiele 2018 konnte München nicht holen, nun könnte es zu einer erneuten Kandidatur kommen.  − Foto: Archiv dpa

Die Spiele 2018 konnte München nicht holen, nun könnte es zu einer erneuten Kandidatur kommen.  − Foto: Archiv dpa

Die Spiele 2018 konnte München nicht holen, nun könnte es zu einer erneuten Kandidatur kommen.  − Foto: Archiv dpa


Die Hoffnungen auf Olympia 2022 in München haben durch das Scheitern der Bewerbung des möglichen Rivalen Graubünden frische Nahrung erhalten. Die Konkurrenzsituation beim Rennen um die Winterspiele in neun Jahren habe sich durch das Nein der Wähler im Schweizer Kanton "erheblich entspannt", sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper am Sonntag. Dies werde bei der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds über ein weiteres Antreten Münchens "positiv Berücksichtigung finden", so Vesper weiter.

Die bayerische Landeshauptstadt war zuletzt mit ihrer Kandidatur für die Winterspiele 2018 gescheitert. Gastgeber ist nun Pyeongchang in Südkorea. Nach den Wahlen zum Bundestag und zum bayerischen Landtag sowie der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees über den Sommer-Gastgeber 2020 im September will der DOSB über eine Münchner Bewerbung für 2022 beraten.

Für 2022 gibt es bislang noch keine offiziellen Bewerber. Krakau in Polen, Barcelona in Spanien, Lwiw in der Ukraine und Oslo in Norwegen haben mehr oder minder deutlich Interesse an der Gastgeberrolle signalisiert. Dagegen hatte das Nationale Olympische Komitee der USA bereits entschieden, keine Kandidatur für 2022 einzureichen. Damit nahm sich einer der Favoriten selbst aus dem Rennen. Das Platzen der Schweizer Träume öffnet nun die Tür für München noch ein Stück weiter.

Die zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt hat sich schon mehrfach für einen erneuten Versuch der Münchner stark gemacht. "Deutschland kann das. Es wäre ein großer Motivationsschub für die jungen Athleten in unserem Land", sagte Witt erst vor wenigen Tagen. Beim Anlauf auf Olympia 2018 war sie das Gesicht der Bewerbung gewesen.

In Graubünden hatte am Sonntag fast 53 Prozent der Wähler die Pläne für eine gemeinsame Olympia-Kandidatur der Eidgenossenschaft und des Kantons abgelehnt. Die "kantonale Olympia-Vorlage" wurde mit 41.758 zu 37.540 Stimmen verworfen, wie die Kantonskanzlei mitteilte. Die Stimmbeteiligung habe bei etwas über 59 Prozent gelegen. "Die Entscheidung zeigt, wie wichtig die Bürgerbeteiligung ist. Darum hat der DOSB diese auch zur Voraussetzung für jede mögliche neue Bewerbung gemacht", sagte Vesper. Ein möglicher Bürgerentscheid über eine Münchner Bewerbung ist für den 10. November geplant.

Bei der Olympia-Vorlage in Graubünden ging es konkret um die Anlegung einer Finanzreserve für die Winterspiele in Höhe von 300 Millionen Franken (245 Millionen Euro). Dazu war die Mehrheit der Bündner nicht bereit. Die Zustimmung zu finanziellen Kandidaturbeiträgen in den zwei vorgesehenen Olympia-Dörfern St. Moritz und Davos konnte die kantonale Vorlage nicht mehr retten. Zur Weiterführung der Kandidatur hätte es in Graubünden drei Ja an den Urnen bedurft: einmal kantonal und je einmal kommunal in St. Moritz und Davos.

Fast auf den Tag genau vor 33 Jahren, am 2. März 1980, hatten die stimmberechtigten Bürger des Kantons schon einmal Olympia-Pläne an der Urne zunichtegemacht - damals mit einem Nein-Anteil von 77 Prozent.

Die letzte erfolgversprechende Schweizer Kandidatur für Winterspiele war jene von "Sion 2006". Den Zuschlag erhielt jedoch die italienische Stadt Turin. − dpa



Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten





Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2015
Dokument erstellt am




article
672662
Chur/München
Aus für Olympia 2022 in Graubünden nährt Münchner Hoffnungen
Die Hoffnungen auf Olympia 2022 in München haben durch das Scheitern der Bewerbung des möglichen Rivalen Graubünden frische Nahrung erhalten. Die Konkurrenzsituation beim Rennen um die Winterspiele in neun Jahren habe sich durch das Nein de
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/672662_Aus-fuer-Olympia-2022-in-Graubuenden-naehrt-Muenchner-Hoffnungen.html?em_cnt=672662
2013-03-03 17:20:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2013/03/03/teaser/130303_1720_29_39251649_muenchen_2018_28097277_teaser.jpg
news







Anzeige











Ein junger Mann hat am Montagnachmittag auf der B12 bei Hinterschmiding die Kontrolle über sein Auto verloren (Foto links), nachdem dieses von einem Lkw gestreift worden war. Der Fahrer des Autos starb noch an der Unfallstelle, zwei weitere Männer wurden schwer verletzt. Nur wenig später ereignete sich bei Röhrnbach ein weiterer tödlicher Unfall auf der B12. Ein 35-jähriger aus dem Landkreis Freyung-Grafenau kam dabei ums Leben. − Foto: Jahns/Steiml

Zwei tödliche Unfälle haben sich am Montagnachmittag innerhalb weniger Minuten auf der B12 im...



− Foto: Baumgartl

Erneut hat es in Niederbayern gebrannt: Beim Brand eines Wohnhauses in Oberreit bei Alkofen (Stadt...



−Symbolfoto: dpa

Diese Liebesnacht hatte sich ein junger Mann aus Würzburg wohl ganz anders vorgestellt: Der...



Alle Hände voll zu tun hatten Polizei und Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten, um Feld und Straße von der geballten Ladung Bier des verunfallten Lkw zu befreien. − Foto: Daniel Scharinger

Seine gesamte Ladung – 28.000 Flaschen Bier – hat ein 36-jähriger Lkw-Fahrer aus dem...



Frieda, Mia, Michael, Rosalinde und Michaela Meininger vor ihrem abgebrannten Haus in Grünbach. Wie es weiter gehen kann, das wissen sie momentan selbst nicht. Aber sie hoffen auf Hilfe, damit sie als Familie wieder zusammenleben können. − Foto: Haydn

Es war ein Knall, dann Feuer und dichter Rauch. Zahlreiche Feuerwehren eilten Anfang Januar in den...





−Symbolbild: dpa

Innenminister Joachim Herrmann hat den Grünen-Vorschlag zur Legalisierung von Cannabis als "blanken...



Ortstermin bei Althütte: Vertreter der Regierung von Niederbayern, des Nationalparks, der Bürgerinitiative gegen Windräder am Wagensonnriegel und anderer Interessengruppen begleiteten Olivier Biber und Tatiana State Masson (7. und 5. v. re.) vom Europarat. − F.: NPV Bayer. Wald

Der Widerstand gegen die geplanten Windkraftanlagen am Wagensonnriegel wächst: Neben der...



Neues Gewand, gleiche scharfe Zunge: Luise Kinseher als "Mama Bavaria" hatte heuer einen schwierigen Auftritt. Viele ihrer Spitzen versandeten im prominenten Publikum, auch wenn Ministerpräsident Horst Seehofer hinterher urteilte: "Köstlich. Ich glaube, die Mama Bavaria hat noch einmal an Statur gewonnen." − Foto: dpa

Sapperlot, hat die Bavaria den Mächtigen im Lande wieder eingeschenkt. Beim traditionellen...



−Symbolfoto: dpa

Wenn die Alarmierung aus der Rettungsleitstelle kommt, zählt jede Sekunde. Mit Blaulicht und...



Zur angespannten Finanzlage gibt es in St. Josef bald einen Termin mit dem Finanzkammerdirektor des Bistums. Möglicherweise müssen Gebäude im Kirchenumfeld verkauft werden. (Foto: Eberle)

Der katholischen Kirche werden gerne unermessliche Reichtümer nachgesagt. Perfekt in dieses Bild...





− Foto: Wagle

Bei einer Gasexplosion an der Rennbahn in Pfarrkirchen im Landkreis Rottal-Inn wurden am...



Die Serie von Diebstählen aus Kirchen in der Region ist nahezu aufgeklärt: Nur wenige Stunden nach...



Eigentlich will er nur seine Ruhe, aber das geht gründlich schief: Der in die Jahre gekommene Frauenheld (Hans-Jürgen Bäumler) umringt von Nachbarin (Rosetta Pedone), Ehefrau (Veronika von Quast) und Ex (Christine Zierl).

Altötting. Man nehme eine leichte Unterhaltungsgeschichte, pointierte Dialoge, viel Humor, landauf...



Übernimmt die Patenschaft für das Toleranz- und Anti-Rassismusprojekt am LLG: Skispringer Severin Freund. − Foto: Nikolai Brinckmann

Grafenau. Quasi schon im Herbst letzten Jahres hat am Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium in Grafenau...



Jeder Kuss ist gleichzeitig eine Stärkung für das Immunsystem: So lernt es fremde Erreger besser kennen und ist somit in Zukunft besser auf sie vorbereitet. − Foto: Phanie/Burger/Your Photo Today

Es hört sich erst einmal paradox an: Warum sollte man viel küssen, um der derzeit gefürchteten...