von Isabel Metzger
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Das völlig zerstörte Haus am Tag nach der Explosion: Die Besitzerin hat zwischenzeitlich Unterschlupf bei ihrer Tochter gefunden. − Foto: foto-kerschi.at
Das völlig zerstörte Haus am Tag nach der Explosion: Die Besitzerin hat zwischenzeitlich Unterschlupf bei ihrer Tochter gefunden. − Foto: foto-kerschi.at
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Mordversuchs gegen den Mann, der am Donnerstag in Oberösterreich ein Haus in die Luft gejagt haben soll. Durch die Explosion wollte er vermutlich seine ehemalige Lebensgefährtin töten. Ob er auch sich selbst umbringen wollte, sei unklar, sagte am Freitag Simone Mayr von der Polizei in Oberösterreich. Der schwer verletzte 49-Jährige liege weiterhin auf der Intensivstation und habe noch nicht vernommen werden können.
Das Einfamilienhaus in Fraham (Bezirk Eferding) war in der Nacht auf Donnerstag durch eine Detonation völlig zerstört worden. Die Polizei sieht in der Trennung ein mögliches Motiv. Brandsachverständige begutachteten inzwischen das Haus, das einsturzgefährdet ist. Vermutlich seien Brandbeschleuniger verwendet worden, sagte Mayr. Der Schaden beträgt rund 350.000 Euro. Die Hausbesitzerin wohnt jetzt bei ihrer Tochter.
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