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Garmisch-Partenkirchen  |  01.02.2013  |  14:50 Uhr

Mutter bringt ihr Baby um: 24-Jährige womöglich depressiv

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Ein Verschlusssiegel der Polizei klebt an der Tür einer polizeilich abgesperrte Wohnungstür in Garmisch-Partenkirchen. In der Wohnung hat vermutlich eine Mutter ihr zwei Monate altes Baby umgebracht. Die Frau wurde als mutmaßliche Täterin festgenommen, teilte die Polizei mit.

Ein Verschlusssiegel der Polizei klebt an der Tür einer polizeilich abgesperrte Wohnungstür in Garmisch-Partenkirchen. In der Wohnung hat vermutlich eine Mutter ihr zwei Monate altes Baby umgebracht. Die Frau wurde als mutmaßliche Täterin festgenommen, teilte die Polizei mit. | Foto: dpa

Ein Verschlusssiegel der Polizei klebt an der Tür einer polizeilich abgesperrte Wohnungstür in Garmisch-Partenkirchen. In der Wohnung hat vermutlich eine Mutter ihr zwei Monate altes Baby umgebracht. Die Frau wurde als mutmaßliche Täterin festgenommen, teilte die Polizei mit. - Foto: dpa


Eine junge Mutter hat in Garmisch-Partenkirchen ihr zwei Monate altes Baby umgebracht. Die 24-Jährige wurde am Freitag kurz nach der Tat festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes gegen die Mutter des Mädchens.

Der Ehemann der Frau hatte am Mittag bei der Rettungsleitstelle angerufen und dort mitgeteilt, dass seine Tochter schwer verletzt sei. Sofort wurden ein Notarzt und die Polizei zu dem Wohnhaus der Familie geschickt. Der Arzt konnte aber vor nur noch den Tod des Säuglings feststellen. Die Mutter ließ sich in der Wohnung von Beamten widerstandslos festnehmen.

"Möglicherweise war dabei ein Messer im Spiel", sagte ein Polizeisprecher zur Tat. Die genaue Todesursache solle durch eine Obduktion der Kindsleiche geklärt werden. Noch am Nachmittag vernahmen die Ermittler sowohl die Mutter als auch den Ehemann. "Die Frau wird auch in Bezug auf ihre Schuldfähigkeit untersucht werden", teilte die Polizei weiter mit. Dies könnte darauf hindeuten, dass die 24-Jährige psychisch krank ist. In Ermittlerkreisen hieß es, die Mutter leide möglicherweise unter Depressionen.
 − lby/pnp












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Copyright © Passauer Neue Presse 2013
Dokument erstellt am 2013-02-01 13:55:35
Letzte Änderung am 2013-02-02 16:22:16











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