
Dieses Waffenarsenal fand die oberösterreichische Polizei im Rahmen mehrerer Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Neonazi-Vereinigung "Objekt 21", der u.a. Waffenhandel vorgeworfen wird. | Foto: Polizei Oberösterreich
Dieses Waffenarsenal fand die oberösterreichische Polizei im Rahmen mehrerer Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Neonazi-Vereinigung "Objekt 21", der u.a. Waffenhandel vorgeworfen wird. - Foto: Polizei Oberösterreich
Die oberösterreichische Polizei hat ein Netzwerk von Kriminellen mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene nahe der deutschen Grenze aufgedeckt. 80 Menschen wurden zunächst festgenommen, zehn davon sitzen noch in Untersuchungshaft. Mehrere Verdächtige gehören der Neonazi-Szene an, teilten Staatsanwaltschaft Wels und Polizei Oberösterreich am Donnerstag mit. Einige der Männer seien wegen rechtsextremer Delikte vorbestraft. Den Verdächtigen wird Raub, Einbruch, Nötigung, Körperverletzung, Drogen- wie Waffenhandel und die Organisation illegaler Prostitution vorgeworfen. Über Verbindungen nach Deutschland sei bisher nichts bekannt, so eine Sprecherin.

Der Treffpunkt der Gruppe "Objekt 21" im österreichischen Vöcklabruck. − Foto: dpa
Der Treffpunkt der Gruppe "Objekt 21" im österreichischen Vöcklabruck. − Foto: dpa
Die inzwischen aufgelöste Vereinigung namens "Objekt 21" hatte mindestens 200 Mitglieder, die alle zur oberösterreichischen rechtsradikalen Szene gehörten, berichtete der ORF. An der Spitze standen vier Gewalttäter aus der rechten Szene, die nun in U-Haft säßen. Ihr Hauptquartier hatte die Organisation im Bezirk Vöcklabruck. Die Verdächtigen seien zum größeren Teil geständig, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels der Nachrichtenagentur APA. − dpa/pnpMehr zum Thema lesen Sie am Freitag, 25. Januar, in Ihrer Passauer Neuen Presse oder HIER.
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