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Wels/Schärding  |  24.01.2013  |  16:13 Uhr

Raub und Drogenhandel: Grenznahes Neonazi-Nest ausgehoben

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Dieses Waffenarsenal  fand die oberösterreichische Polizei im Rahmen mehrerer Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Neonazi-Vereinigung "Objekt 21", der  u.a. Waffenhandel vorgeworfen wird.

Dieses Waffenarsenal fand die oberösterreichische Polizei im Rahmen mehrerer Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Neonazi-Vereinigung "Objekt 21", der u.a. Waffenhandel vorgeworfen wird. | Foto: Polizei Oberösterreich

Dieses Waffenarsenal fand die oberösterreichische Polizei im Rahmen mehrerer Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Neonazi-Vereinigung "Objekt 21", der u.a. Waffenhandel vorgeworfen wird. - Foto: Polizei Oberösterreich


Die oberösterreichische Polizei hat ein Netzwerk von Kriminellen mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene nahe der deutschen Grenze aufgedeckt. 80 Menschen wurden zunächst festgenommen, zehn davon sitzen noch in Untersuchungshaft. Mehrere Verdächtige gehören der Neonazi-Szene an, teilten Staatsanwaltschaft Wels und  Polizei Oberösterreich am Donnerstag  mit. Einige der Männer seien wegen rechtsextremer Delikte vorbestraft. Den Verdächtigen wird  Raub, Einbruch, Nötigung, Körperverletzung, Drogen- wie Waffenhandel und die Organisation illegaler Prostitution vorgeworfen. Über Verbindungen nach Deutschland sei bisher nichts bekannt, so eine Sprecherin.

Der Treffpunkt der Gruppe "Objekt 21" im österreichischen Vöcklabruck.  − Foto: dpa

Der Treffpunkt der Gruppe "Objekt 21" im österreichischen Vöcklabruck.  − Foto: dpa

Der Treffpunkt der Gruppe "Objekt 21" im österreichischen Vöcklabruck.  − Foto: dpa


Die inzwischen aufgelöste Vereinigung namens "Objekt 21" hatte  mindestens 200 Mitglieder, die alle zur oberösterreichischen rechtsradikalen Szene gehörten, berichtete der ORF. An der Spitze standen vier Gewalttäter aus der rechten Szene, die nun in U-Haft säßen.  Ihr Hauptquartier hatte die Organisation im Bezirk Vöcklabruck. Die Verdächtigen seien zum größeren Teil geständig, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels der  Nachrichtenagentur APA.  − dpa/pnpMehr zum Thema lesen Sie am Freitag, 25. Januar, in Ihrer Passauer Neuen Presse oder HIER.



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