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In großem Stil sollen elf Männer Monatskarten des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) gefälscht haben. Deswegen stehen sie seit Mittwoch vor dem Münchner Landgericht. In einem ersten Prozess war ein Haupttäter im vorigen Jahr zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, drei Angehörige kamen mit Bewährungsstrafen davon. Diesem Urteil sollen die Strafmaße in der neuen Verhandlung gemäß einer Absprache zwischen den Beteiligten angepasst werden.
Die Männer, darunter zwei Busfahrer, haben zum Prozessauftakt ihre unterschiedlichen Beteiligungen an der kriminellen Aktion zugegeben. Demnach haben die beiden 48 und 43 Jahre alten Hauptangeklagten die gefälschten Tickets zunächst angekauft und ab Januar 2011 selber hergestellt. Zu diesem Zweck erwarben sie von Busfahrern Blanko-Fahrkartenrollen und bedruckten sie. Die Mitangeklagten verkauften die Isar-Cards unter dem Nominalpreis. Die Anklage geht von monatlich 7800 Fälschungen mit einem Verlust für den MVV von "wahrscheinlich" mehr als 500.000 Euro pro Monat aus. − lby
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