
− Foto: Archiv dpa
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Er trieb ein böses Spiel: Mit insgesamt neun imaginären Facebook-Accounts belästigte ein 42-jähriger Österreicher zahlreiche Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren. Sein Ziel: Nacktfotos und persönliche Treffen. Dank einer wachsamen Mutter aus Linz konnte die Polizei den Mann nun stellen.
Bereits im August 2012 erstattete die Linzerin Anzeige, da sie im Facebook-Postfach ihrer Tochter (13) verdächtige Nachrichten verschiedener Jungen fand, die sexuelle Treffen und intime Bilder forderten. Aufgrund der ähnlichen Schreibweise in den Texten vermutete die Polizei von Anfang an ein und denselben Mann als Täter.
Dieser Verdacht konnte nun bestätigt werden. In Zusammenarbeit mit Facebook und der IT-Gruppe des Landeskriminalamts Oberösterreich wurde ein 42-jähriger Wiener ausfindig gemacht, der nach einer Hausdurchsuchung letztendlich zugab minderjährige Mädchen angeschrieben zu haben. Dabei gab er sich als 16-Jähriger aus und versprach seinen Opfern die große Liebe. Anhaltspunkte, dass es zu persönlichen Treffen gekommen ist, gibt es bisher nicht. − wog
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