

Atomkraftwerk erhält zwei neue Reaktoren − Oberösterreich kündigt rechtliche Schritte an
Lesenswert (9)Nachdem das tschechische Umweltministerium am Freitag den geplanten Ausbau des umstrittenen grenznahen Atomkraftwerks Temelin genehmigt hat, hagelt es nun Proteste aus Bayern und Oberösterreich.
Mit der Entscheidung für eine Erweiterung setze Tschechien nicht nur auf eine Technik der Vergangenheit, sondern gefährde neben der eigenen Bevölkerung auch die Menschen in den Nachbarstaaten, kritisierte gestern der Sprecher der Plattform gegen Atomgefahren, Gerhard Albrecht aus Kellberg (Lkr. Passau). Zudem habe man beim Genehmigungsverfahren unter Missachtung demokratischer Mitbestimmung massiv europäisches Recht verletzt. "Wer dazu zwei Jahre nach Fukushima ein neues Atomkraftwerk plant, der lässt auch jegliche Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit außer Betracht", betonte Albrecht.
Empörung über den Ausbau herrscht auch in Oberösterreich. "Offensichtlich hält Tschechien daran fest, energiepolitisch weiter zu den Letzten von gestern zu gehören", kritisierte Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) im ORF. Er wolle alle Möglichkeiten ausschöpfen, "um das gefährliche Energie-Mittelalter an unserer Grenze zu beenden." Er sei deshalb bereits mit Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) in Kontakt, um ein weiteres Vorgehen zu prüfen. Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) kündigte zudem Rechtsschritte des Landes Oberösterreich an. "Diese Genehmigung ist völlig absurd, weil nicht einmal klar ist, welcher Reaktortyp genehmigt wurde", so Anschober.
Das AKW Temelin soll bis 2025 um zwei Reaktoren erweitert werden. Tschechien hatte im Juni des vergangenen Jahres in Passau über das Projekt informiert. Umweltschützer kritisierten das als "Alibiveranstaltung".
Greenpeace wiederum sieht Verstöße in der Prüfung der Umweltverträglichkeit. Diese sei laut Prag positiv ausgefallen, es habe sich jedoch um ein reines Scheinverfahren gehandelt, so Greenpeace. − ism
Wegen eines Radlagerschadens ist am Dienstag kurz nach 14 Uhr der Auflieger eines mit Bier beladenen...
Eine erschossene Luchsin haben Spaziergänger am Silberberg in Bodenmais (Landkreis Regen) gefunden...
Eine erschossene Luchsin haben Spaziergänger am Silberberg in Bodenmais (Landkreis Regen) gefunden...
Großalarm im Landkreis Regen: Bei einem Brand auf einem Bauernhof in Frauenau (Landkreis Regen) sind...
Das war wohl nix... Trotz allem Optimismus im Vorfeld landete der deutsche Beitrag beim Eurovision...
In der Verwandtenaffäre kommen immer neue Einzelheiten ans Licht. So schlug der Landtag im Jahr 2002...
Da staunte Hans Meier nicht schlecht, als er am Pfingstmontag gegen 16.30 Uhr sein Modellflugzeug...
Diese Band hat in den letzten 30 Jahren mehr für Demokratie und den Kampf gegen Rechtsradikalismus...
Tüßling. Wenige Tage nur nach dem Nein des Eisenbahnbundesamtes zur so genannten "großen Lösung" am...
Den Traum, vor großem Publikum auf großer Bühne zu spielen, kann sich eine Band aus der Region am 17...