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Passau/Deggendorf  |  03.01.2013  |  17:45 Uhr

Ärzte: Auch in Bayern Sprachprobleme

von Christoph Maier

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Viele ausländische Ärzte in bayerischen Kliniken können nicht ausreichend Deutsch, um sich mit den Patienten zu verständigen. Das beklagen der Bezirksverband der Ärzte und der Marburger Bund.  − Foto: dpa

Viele ausländische Ärzte in bayerischen Kliniken können nicht ausreichend Deutsch, um sich mit den Patienten zu verständigen. Das beklagen der Bezirksverband der Ärzte und der Marburger Bund.  − Foto: dpa

Viele ausländische Ärzte in bayerischen Kliniken können nicht ausreichend Deutsch, um sich mit den Patienten zu verständigen. Das beklagen der Bezirksverband der Ärzte und der Marburger Bund.  − Foto: dpa


Immer mehr Ärzte aus dem Ausland können nicht richtig Deutsch. Das haben die Bundesärztekammer und der Marburger Bund jüngst angeprangert. Dieses "gravierende Problem" gebe es auch in Niederbayern, und zwar schon lange, sagt Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des Ärztlichen Bezirksverbandes. Man weise schon seit Jahren darauf hin − ohne Erfolg.

Auch Patienten würden sich immer wieder bei ihm beschweren. Das Problem liegt seiner Ansicht nach darin, dass die Sprachkenntnisse der eingewanderten Ärzte von den Behörden nicht ausreichend geprüft würden. Ein Sonderfall ist den Angaben nach das Klinikum Passau. Dr. Till Proschek, dort Oberarzt für Gefäßchirurgie, ist stv. Kreisvorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund für die Kreise Passau und Freyung-Grafenau. In Passau arbeiten viele Ärzte aus Österreich, sagt er. Aber auch hier sei die Tendenz festzustellen, dass immer mehr Mediziner aus dem europäischen Osten kommen. Man könne sich hier jedoch den Luxus leisten, nur die einzustellen, die gut Deutsch können. In den kleineren Kliniken in den Landkreisen sei die Situation anders, so Proschek.
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Copyright © Passauer Neue Presse 2013
Dokument erstellt am 2013-01-03 07:44:01
Letzte Änderung am 2013-01-03 17:53:36











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