
Einen Sachschaden in Höhe von mindestens 50.000 Euro hat ein Schwelbrand in einem Schonstetter Wohn- und Pflegeheim für behinderte Menschen (Lkr. Rosenheim) verursacht. Bei dem Brand am Mittwochnachmittag mussten fünf Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur ärztlichen Untersuchung. Alle blieben aber unverletzt, berichtet die Polizei. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache.
Gegen 14 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Schnell machten die Einsatzkräfte einen Schwelbrand unter der Zwischendecke des Dachstuhls aus. Sie mussten die Zwischenstelle an mehreren Stellen öffnen, um die versteckten Glutnester löschen zu gelangen. Die Heimbewohner aus den darunter liegenden Stockwerken wurden in der Zwischenzeit von Rettungskräften evakuiert.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte aber zumindest 50.000 Euro betragen, so die Polizei. Möglicherweise liegt die Schadenssumme aber deutlich darüber. Fünf Personen, drei Arbeiter und zwei Angestellte des Heimes, kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Alle blieben glücklicherweise unverletzt. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache wurden noch am Nachmittag vom Kriminaldauerdienst übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen fanden im Dachgeschoss Renovierungsarbeiten statt, bei denen wohl der Schwelbrand ausgelöst wurde. Drei Arbeiter und zwei Heimangestellte versuchten noch, selbst zu löschen. Weil das nicht mehr gelang, wurde die Feuerwehr alarmiert. − red
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