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Rosenheim/ Traunstein  |  19.11.2012  |  10:30 Uhr

Ermittlungen gegen Polizisten in Bayern kein Einzelfall

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Der Fall des seit Montag in Traunstein vor Gericht stehenden Rosenheimer Polizeichefs ist kein Einzelfall. Immer wieder gibt es in Bayern Disziplinar- oder gar Strafverfahren gegen Beamte wegen möglicher Vergehen im Amt. Vier Fälle der vergangenen Jahre:

Januar 2007: Der Leiter der Grenzpolizei im oberpfälzischen Waidhaus wird wegen Privatfahrten in Dienstfahrzeugen zu einer Geldstrafe von 11400 Euro verurteilt. Laut Urteil war der Mann rund 8800 Kilometer mit Autos der Polizei privat unterwegs.

März 2008: Der Verwaltungsgerichtshof bestätigt die Entlassung eines Erdinger Kripobeamten im Zusammenhang mit der sogenannten Knöllchen-Affäre von Franz Beckenbauer. Nachdem der "Kaiser" mit einem Auto des FC Bayern München mit Tempo 75 statt erlaubter 30 Stundenkilometern geblitzt wurde, versuchte der Kommissar mit zwei anderen Beamten das Verfahren gegen den damaligen Bayern-Präsidenten zu vertuschen. Gegen alle drei Beamten werden Verfahren eingeleitet.

Oktober 2010: Ein Würzburger Polizist wird verurteilt, weil er beschuldigten Frauen einen Straferlass gegen Sex angeboten hatte. Der Beamte hat in den Akten gezielt nach Frauen gesucht, gegen die Verfahren liefen. Bei zwei Beschuldigten meldet sich der Mann und verspricht Straferlass oder Strafminderung, wenn die Frauen mit ihm ins Bett gehen. Eine Frau erstattet Anzeige. Der Mann wird zu einer Geldstrafe von 10000 Euro verurteilt.

Januar 2011: In Regensburg wird der Kripochef des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom Dienst suspendiert. Mitarbeiter beschweren sich über den Mann, die Vorgesetzten untersuchen das Führungsgebahren des ranghohen Beamten. Das Strafverfahren gegen den Mann wird eingestellt, das Disziplinarverfahren läuft allerdings weiter.           - dpa








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587582
Rosenheim/ Traunstein
Ermittlungen gegen Polizisten in Bayern kein Einzelfall
Der Fall des seit Montag in Traunstein vor Gericht stehenden Rosenheimer Polizeichefs ist kein Einzelfall. Immer wieder gibt es in Bayern Disziplinar- oder gar Strafverfahren gegen Beamte wegen möglicher Vergehen im Amt. Vier Fälle der vergangen
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2012-11-19 10:30:00
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