von Roland Mitterbauer
Lesenswert (10)
− Foto: Polizei/Archiv
− Foto: Polizei/Archiv
Eine filmreife Verfolgungsjagd hat sich am Samstag in den frühen Morgenstunden in Regensburg ereignet. Gegen 4.15 Uhr wollte eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Regensburg Süd an der Galgenbergstraße/Friedenstraße einen Mercedes einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer gab Gas und schoss aus dem Fahrzeug. Erst nach acht Kilometern konnten ihn mehrere Polizeifahrzeuge stoppen.
Grund für die Verkehrskontrolle war eigentlich nur, dass das Fahrzeug augenscheinlich mit deutlich mehr als 50 km/h unterwegs gewesen sei, heißt es im Polizeibericht. An einer roten Ampel wollten die Beamten das Fahrzeug, das mit zwei Personen besetzt war, kontrollieren. Der Beamte öffnete die Fahrertüre und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Der 20-jährige Autofahrer jedoch gab Gas und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Während die Beamten das Fahrzeug verfolgten, gab der Fahrer mehrere Schüsse in Richtung des Polizeifahrzeuges ab. Dabei wurden jedoch weder Personen verletzt noch das Fahrzeug getroffen. Die Polizeibeamten machten nicht von der Schusswaffe Gebrauch.
Obwohl mittlerweile mehrere Streifenbesatzungen an der Verfolgung des Fahrzeuges beteiligt waren, setzte der junge Mann seine Flucht, die Galgenbergstraße stadtauswärts, mit stark überhöhter Geschwindigkeit fort. Letztlich gelang es den Einsatzkräften zwischen Oberhinkofen und Höhenhof das Fahrzeug zu stoppen und den 20-Jährigen sowie seinen 19-jährigen Beifahrer festzunehmen. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, für die der Heranwachsende eine entsprechende Erlaubnis besitzt und stellten sie sicher.
Flüchtige glaubten nicht, dass es "echte Polizisten" waren
Bei der polizeilichen Vernehmung machte der im Fahrer aus dem Landkreis Regensburg keine Angaben zur Sache. Der 19-Jährige gab an, dass es sich bei der Flucht um ein Missverständnis gehandelt habe. Er und sein Freund hätten nämlich zunächst nicht geglaubt, dass es sich tatsächlich um Polizeibeamte handeln würde. Erst nachdem ihnen auf telefonische Anfrage bei der Einsatzzentrale (Notrufannahme) mitgeteilt wurde, dass es sich um "echte Polizisten" handle, hätten sie angehalten.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim Fahrer verlief negativ, der 19-Jährige war geringfügig alkoholisiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden jungen Männer wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Die Ermittlungen, für die noch weitere Details abzuklären sind, hat die Kripo Regensburg übernommen. Die Kripo bittet Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch das Fahrverhalten des 20-Jährigen gefährdet bzw. behindert wurden, sich unter der Rufnummer: 0941/506-2888, zu melden. − pnp
Seit Samstag galt der Tännesberger Unternehmer Max Schneider, als "da Gickerlbrater" nicht nur in...
Selbst als Nicht-Fußballfan kommt man derzeit kaum drumherum: Alles um einen herum fiebert auf den...
Erstmals schilderte der in den vergangenen Tagen und Wochen arg kritisierte Staatsminister Helmut...
Eine erschossene Luchsin haben Spaziergänger am Silberberg in Bodenmais (Landkreis Regen) gefunden...
Das war wohl nix... Trotz allem Optimismus im Vorfeld landete der deutsche Beitrag beim Eurovision...
In der Verwandtenaffäre kommen immer neue Einzelheiten ans Licht. So schlug der Landtag im Jahr 2002...
Die Krebssportgruppe Passau hat viele Geburtshelfer und schaffte es dennoch bislang nicht bis ins...
Da staunte Hans Meier nicht schlecht, als er am Pfingstmontag gegen 16.30 Uhr sein Modellflugzeug...
Diese Band hat in den letzten 30 Jahren mehr für Demokratie und den Kampf gegen Rechtsradikalismus...
Eine erschossene Luchsin haben Spaziergänger am Silberberg in Bodenmais (Landkreis Regen) gefunden...
Vernetzen Sie sich mit uns auf folgenden Seiten: