• regioevent.de
  • mydealbayern.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Passau  |  27.01.2012  |  14:56 Uhr

Experten gegen E-Bike-Führerschein: Tourismusverband froh

von Philipp Roos

Lesenswert (0) Lesenswert ein KommentarKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






 − Foto: dpa

 − Foto: dpa

 − Foto: dpa


Für Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor soll es nach Vorstellungen des Verkehrsgerichtstages (VGT) auch künftig keine Helm- oder Führerscheinpflicht geben. Denn Pedelecs (Pedal Electric Cycles), deren Motor maximal 250 Watt leistet und sich bei Tempo 25 abschaltet, sollten rein rechtlich Fahrrädern gleichgesetzt werden, forderte der Verkehrsgerichtstag (VGT) am Freitag in Goslar. Allerdings rieten die Experten zum freiwilligen Tragen eines Helmes und zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Kinder unter 14 Jahren sollten mit Pedelecs nicht fahren.

Die Region Ostbayern wäre von einer möglichen Führerschein- oder Helmpflicht direkt betroffen gewesen - laut Tourismusverband Ostbayern  (TVO) ist sie nämlich auf dem Weg zu einer der führenden E-Bike-Regionen Europas. Umso glücklicher ist nun Alexander Anetsberger, Marketing-Leiter des TVO für den Bayerischen Wald.

Herr Anetsberger, der Verkehrgerichtstag hat einige für Sie positive Empfehlungen für Pedelecs gegeben. Im Vorfeld war von einer  Führerscheinpflicht die Rede. Welche Haltung hat der ostbayerische Tourismusverband dazu?

Alexander Anetsberger: "Wir reden hier über ungelegte Eier. Der VGT gibt Empfehlungen an die Politik weiter, ob sie umgesetzt werden, steht auf einem anderen Blatt. Beim Führerschein waren sich die Experten uneins. Umso besser, dass man sich nun dagegen entschieden hat. Es wäre eine Überreglementierung, die dem Pedelecfahren viel Attraktivität nehmen würde. Was natürlich zur Folge hätte, dass weniger Touristen in die Region finden."

Das Argument der Führerschein-Befürworter ist, dass ein Pedelec einem Mofa doch sehr ähnlich ist.

Alexander Anetsberger: "Ich sehe das anders. Meines Erachtens ist es eher mit einem Rad als mit einem Mofa verwandt. Um den Motor ins Rollen zu bringen, muss man ja Muskelkraft aufwenden."

Ein anderes Thema des Verkehrsgerichtstags war die Helmpflicht.

Alexander Anetsberger: "Mein Eindruck ist, dass sich die Vernunft auch ohne gesetzliche Grundlage immer mehr durchsetzt. Wenn sie sich die Skifahrer anschauen, tragen doch schon 80 Prozent einen Helm. Dazu kommt, dass sich die meisten Menschen ein E-Bike ausleihen. Den Helm gibt's dann für drei Euro dazu. Und die drei Euro sind für mich kein Ausschlusskriterium."

Also würde eine mögliche Einführung einer Helmpflicht im Gegensatz zur Führerscheinpflicht dem E-Bike-Boom keinen Abbruch tun.

Alexander Anetsberger: "Davon gehe ich fest aus."

Auf Ihrer Homepage werben Sie damit, dass der Bayerische Wald zur größten E-Bike-Region Europas wird. Warum sind die Elektrofahrräder eigentlich so beliebt?

Alexander Anetsberger: "Sie stellen einfach eine Bereicherung dar, gerade für unser Mittelgebirge. Mit dem E-Bike werden Hügel flach. Das ist vor allem für ältere Menschen höchst attraktiv. Aber nicht nur: Für Pedelecs gibt es ja keine Altersbeschränkung."












Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2012
Dokument erstellt am 2012-01-27 14:55:39
Letzte Änderung am 2012-01-27 18:09:24






Mehr aus Bayern




Politischer Aschermittwoch - CSU

Stoibers Comeback in Passau

Den Politischen Aschermittwoch 2012 konnten Sie heute mit der Passauer Neuen Presse live mitverfolgen. Sie finden Fotostrecken, einen Ticker, Videos und Livestreams. Ein erster Überblick:Der Stoiber-Auftritt tat der Stimmung in der vollen Dreiländerhalle gut: Der ehemalige Parteichef und bayerische Ministerpräsident wurde schon beim Einzug mit "Edmund, Edmund"-Rufen begrüßt...





Mann mit 4,89 Promille aufgegriffen

Mit 4,89 Promille Alkohol im Blut haben Bundespolizisten am Mittwoch einen 47-Jährigen im Nürnberger Hauptbahnhof in Gewahrsam genommen. Der Mann hatte auf einen Bahnsteig gepinkelt und war deswegen Mitarbeitern der Bahn aufgefallen. Ehe der 47-Jährige in ein Krankenhaus gebracht wurde, sagte er den Beamten, er sei Faschingsmuffel und habe schlichtweg zu viel getrunken...





 − Foto: dpa

Neuer Prozess gegen Bischof Williamson

Der Prozess gegen den Holocaust- Leugner Bischof Richard Williamson muss wegen Verfahrensmängeln neu aufgerollt werden. Das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg begründete seine Entscheidung vom Mittwoch damit, das Amtsgericht Regensburg habe bereits in seinem Strafbefehl nicht ausreichend erläutert, wie und wo genau in Deutschland das umstrittene Interview des Bischofs veröffentlicht wurde...





 − Foto: Archiv

Geisterauto kracht in Polizeistation - Polizist sieht zu

So schnell war die Polizei Parsberg (Landkreis Neumarkt) noch nie am Einsatzort: Ein "Geisterauto" krachte am Mittwoch in die Polizeistation. Das Unheil sah ein Kollege bereits auf die in einem Tal gelegene Inspektion zurollen, wie Polizeihauptkommissar Ludwig Stegerer auf PNP-Nachfrage schilderte. Der Golf eines 75-Jährigen rollte einen Berg hinab, beschädigte mehrere Autos...








Vernetzen Sie sich mit uns auf folgenden Seiten:

Die Passauer Neue Presse auf Facebook Die Passauer Neue Presse bei Google+ Der Youtube-Kanal der Passauer Neuen Presse Die Passauer Neue Presse bei Twitter Die Passauer Neue Presse bei Xing RSS-Feeds der Passauer Neuen Presse



Anzeige














Aktuell in Ihrer Heimatzeitung





Hier können Sie die tagesaktuelle Zeitung sowie 6 Monate rückwirkend alle regionalen Ausgaben der Passauer Neuen Presse als PDF-Dokument direkt online kaufen (Sie benötigen ein Konto bei Click&Buy) und sofort lesen. Bitte wählen Sie nun die gewünschte Ausgabe und den entsprechenden Erscheinungstermin:




Jetzt kaufen!