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| ARTIKEL |
vom 10.03.2010
BAYERN KOMPAKT
BayernLB: Spionagevorwürfe überschatten Aufarbeitung München. Eklat bei der Aufarbeitung des Milliarden-Debakels der BayernLB: Die Landesbank und Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) als Verwaltungsratschef müssen sich gegen Spionage-Vorwürfe der Opposition wehren. Auslöser ist ein Brandbrief der von der BayernLB-Kontrollkommission des Landtags eingesetzten Anwaltskanzlei, die mögliche Schadensersatzansprüche gegen frühere Verantwortliche der Bank wegen der Milliardenverluste prüfen soll. Darin beklagt diese eine heimlich Weitergabe eigener Akten, Mails und Protokolle an eine zweite Kanzlei, bei der Fahrenschon und die BayernLB-Generalversammlung ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben hatten. Vor diesem Hintergrund zieht die Kanzlei in Zweifel, ob ihre Untersuchungen überhaupt noch Sinn machen. Die Vize-Vorsitzende des Kontrollgremiums, Inge Aures (SPD), sprach von einem „Skandal“. - lby
Zoll entdeckt bei Kontrolle Eine-Million-Dollar-Scheck Lindau. Zollbeamte haben bei einer Kontrolle in Lindau bei einem 60-jährigen Deutschen einen Scheck über eine Million US-Dollar beschlagnahmt. Der Mann sei aus der Schweiz gekommen und habe Unterlagen über Millionenbeträge von Konten und Firmen bei sich gehabt, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes in Ulm. Den Millionen-Scheck habe er verschwiegen. Dem 60-Jährigen droht jetzt ein Bußgeld, weil er auf Befragen des Zolls die Existenz des Schecks hätte angeben müssen. Der Zoll ermittelt wegen möglicher Geldwäsche oder Steuervergehens. - lby Polizeibeamter: Schweizer Schläger in Schule unauffällig München. Einen Gewaltexzess hätte niemand den drei jungen Schweizern zugetraut, doch: Völlig unerwartet und aus reinem Spaß am Prügeln sollen die 16-Jährigen im vergangenen Sommer bei einer Klassenfahrt fünf Passanten in der Münchner Innenstadt brutal zusammengeschlagen haben. Mike, Ivan und Benjamin seien zuvor in der Schule nicht besonders aufgefallen, sagte ein Polizeibeamter aus der Schweiz nach Angaben einer Justizsprecherin gestern im Prozess gegen die drei vor dem Landgericht München I. - lby
Sexuelle Ausbeutung im Massagestudio München. Ein 43-jähriger Münchner hat in seinem Massagestudio zwei Frauen sexuell ausgebeutet. Er hatte die beiden unter 21 Jahre alten Frauen zunächst als Masseurinnen eingestellt und sie später in die Prostitution getrieben, wie die Polizei gestern mitteilte. Gegen eine entsprechende Bezahlung ließen sich die jungen Frauen auf die sexuellen Dienstleistungen ein. In ihren Vernehmungen gaben die Frauen an, dass der Betreiber des Massagestudios seine Räume im Sperrgebiet der Stadt von Dezember 2007 bis April 2009 für jeweils 110 Euro pro Tag vermietet hatte. - ddp
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