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| ARTIKEL |
vom 10.03.2010
NIEDERBAYERN IN KÜRZE
Bahn will marode Strecken für eine Milliarde Euro erneuern München/Passau. Die Bahn will heuer marode Strecken im Freistaat Bayern für rund eine Milliarde Euro erneuern. Dazu gehören die wichtigen Verbindungen von München nach Salzburg und Ulm sowie von Nürnberg nach Passau und Stuttgart. Die Investitionen hätten eine ähnliche Größenordnung wie im vergangenen Jahr, sagte DB-Regio-Manager Bernd Rosenbusch gestern in München. Damals waren in Bayern etwa 200 Weichen und 600 000 Tonnen Schotter ausgetauscht sowie 760 Kilometer Schienen und 420 000 Schwellen erneuert worden. Rosenbusch kündigte Projekte an bayernweit 13 Strecken an. Mit gleichzeitig mehreren Einzelbaustellen sollen diese Abschnitte in möglichst kurzer Zeit auf den neuesten Stand gebracht werden. Bereits beim Ticket-Kauf am Automaten will die Bahn auf alle baubedingten Fahrplan-Änderungen hinweisen. Weitere Informationen im Internet: http://bauarbeiten.bahn.de/bayern - lby
Erwin Huber für Errichtung von Pumpspeicherwerk Landau. Für die Errichtung des Pumpspeicherwerks Jochenstein (Lkr. Passau) hat sich der wirtschaftspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Erwin Huber, ausgesprochen. „Gerade der steigende Anteil regenerativer Energien macht zusätzliche Kapazitäten auf der Angebotsseite, vor allem bei der Spitzenlast notwendig“, sagte er. Damit könne ein wichtiger Beitrag zur Energiespeicherung gewährleistet werden. Mit rund 300 Millionen Euro handle es sich aber auch um eine bedeutende Investition im strukturschwächeren Teil Niederbayerns. Huber erwartet, dass rund ein Drittel der Investitionssumme an niederbayerische Unternehmen gehen wird. - pnp EU-Richtlinie verhindert „Gentechnik-freien Bezirk“ Landshut. An „mangelnder Kompetenz“ ist der Antrag des Grünen-Bezirksrats Markus Scheuermann (Landshut) in der gestrigen Sitzung des Bezirksausschusses gescheitert, Niederbayern zum ersten bayerischen „Gentechnik-freien Bezirk“ auszurufen: Eine EU-Richtlinie steht einem derartigen Unterfangen im Weg, so dass sich die Bezirksräte auf die „Minimallösung“ einigten, in eigenen Einrichtungen keine gentechnischen Produkte anzubauen bzw. zu verwenden. Niederbayern sollte laut Scheuermann-Antrag zum „Vorbild“ für die anderen bayerischen Bezirke werden. Mehrere Landkreise und Gemeinden hätten bereits entsprechende Beschlüsse gefasst. - tl
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