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| ARTIKEL |

 | Meinungen unserer Leser zu diesem Thema |

| Kommentar von Pedro | | Das prophetische Wort stört.. | .. da hat der Kardinal wohl recht.. vor allem die Priester fühlen sich gestört durch das prophetische Wort.. so sehr, dass sie die Prophetin der heutigen Zeit seit 30 Jahren massiv verfolgen, es zum Schweigen bringen wollen.
Das prophetische Wort stört die Priester schon seit Jahrhunderten. Es dürfte keinen Propheten geben, der nicht von ihnen verfolgt und verleumdet wurde, einige wurden auch getötet. Das traurigste Beispiel ist ja Jesus von Nazareth, der größte Prophet wurde am grausigsten ermordet, auf betreiben der Priester.
Dann gehen die Nachkommen jener Priester her und schwingen große Worte, reden von christlichen Werten.. von Tradition.. was die katholische Tradition bringt bzw. gebracht hat, kann man täglich mit wachsendem Grausen in den Nachrichten sehen.. |
| Kommentar von LinksWirkt | | zwei Erzkonservative diskutieren | Noch bis ins späte Mittelalter spielte der Begriff der Nation keine Rolle. Um so verheerender wurde er in den folgenden Jahrhunderten missbraucht. Einen konservativer Nationalist wie Klaus stört das offensichtlich wenig. Er wischt lieber alle positiven Entwicklungen mit der Angst vor zu viel "Sozialismus" in der EU beiseite und erntet für solchen platten Beiträge natürlich auch noch Applaus in Passau. Dabei ist es gerade der blinde Markt- und Kapitalismusglaube, der die Errungenschaften der Arbeiter in der sozialen Marktwirtschaft rheinischer Prägung, in der "modernen" EU zerstört. So können Nationalisten wieder Zwietracht und Missgunst unter die Völker sähen. Denn erste verbindende Idee war (leider) immer das Vertrauen in wachsenden Wohlstand für [b:ec9916455c]alle[/b:ec9916455c] in der EU. Diese einseitige ökonomische Fixierung der Konstrukteure der Union rächt sich heute in Zeiten der Krise. Europa ist (noch) keine Nation. Aber Amerika war bei seiner Besiedelung durch Europäer verschiedenster Nationen auch ein Vielvölkerstaat. Gleiche Nationalität ist keine Voraussetzung für ein fruchtbares und friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Menschen. Gemeinsame Ziele und grundsätzliche Überzeugungen, sowie ein geregelter und fairer Umgang miteinander sind viel wichtiger.
Dem Wiener Kardinal Schönborn empfehle ich mal wieder im alten Testamen zu lesen. Vielleicht erkennt er dann, dass die Idee der universellen Menschenrechte sicher nicht der christlichen Lehre entspringt, sondern Ergebnis der Abnabelung freier Geister war, die dem christlich geprägten Mittelalter die Aufklärung und Emanzipation folgen ließen.
Fazit:
Keinem von beiden möchte ich das weitere Schicksal Europas anvertrauen.
m.f.G.
Rolf Pannicke |
| Kommentar von Pedro | | Re: zwei Erzkonservative diskutieren | LinksWirkt schrieb: (..)
Dem Wiener Kardinal Schönborn empfehle ich mal wieder im alten Testamen zu lesen. Vielleicht erkennt er dann, dass die Idee der universellen Menschenrechte sicher nicht der christlichen Lehre entspringt, sondern Ergebnis der Abnabelung freier Geister war, die dem christlich geprägten Mittelalter die Aufklärung und Emanzipation folgen ließen.
Fazit:
Keinem von beiden möchte ich das weitere Schicksal Europas anvertrauen.
m.f.G.
Rolf Pannicke
Das ist leider ein Irrtum.
Das Mittelalter bis zur heutigen Zeit ist katholisch geprägt, das hat nichts mit Christlich zu tun.
Jesus von Nazareth lehrte schon die Gleichheit der Menschen, das es keine Unterschiede gibt, alle sind gleich, Mann wie Frau, keiner soll sich über den Anderen stellen.
Jesus war gegen Titel, Prunk, unermesslichen Reichtum und Gehabe.
Was die Kirchen in seinem Namen angestellt haben, dafür kann Jesus nichts, das ist Heidentum pur und trägt zur Spaltung der Gesellschaft massiv bei.
Die Fördern ja das Gehabe, den Prunk und sind unermesslich Reich…
Viele Grüße |
| Kommentar von LinksWirkt | | Ich weiß nicht was Jesus [b:3cee0f71f1]wirklich[/b:3cee0f71f1] sagte oder wollte. Keiner von uns war dabei und so gesehen sind wir alle auf die Aussagen Dritter angewiesen. Sollte es so sein, wie Sie annehmen, dann gebe ich Ihnen Recht, denn dann sind unsere Ansichten in diesen Punkten, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, nah beieinander.
m.f.G.
Rolf Pannicke |
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