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| ARTIKEL |
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 | Meinungen unserer Leser zu diesem Thema |

| Kommentar von Leser | | Gute Nacht | Zum Bericht „Täglich wandern fast 700 Deutsche aus“ vom 23. Juni:
„Was da abläuft, ist eine schleichende Katastrophe! Denn die Auswanderer sind in der Regel bestens qualifiziert und motiviert. Andere werden in Ländern wie USA, Kanada oder Neuseeland ohnehin nicht aufgenommen. Die, die nicht auswandern, sind die ohne Schulabschluss und Berufsausbildung, die nach und nach das soziale Netz füllen, bis dieses trotz Steuererhöhungen ohne Ende in wenigen Jahren reißen wird. Und dann gute Nacht, Deutschland!“ Leserbrief vom 26. Juni 2006 von Franz Kammerloher
Viechtach |
| Kommentar von Leser | | Es ist bald zu spät | Zum selben Thema:
„Frau Merkel hat recht: Deutschland ist ein Sanierungsfall! Doch es ist bald zu spät zum Sanieren! Wie anders sollte man die Tatsache sehen, dass täglich 700 Deutsche auswandern? Es sind nicht die Unfähigsten, die den Mut und die Energie haben, der immer mehr anwachsenden Arbeitslosigkeit und Ausbildungsmisere den Rücken zu kehren und woanders neu anzufangen. Es ist doch grotesk, Deutschland zum Einwanderungsland zu erklären, während gleichzeitig Zigtausende das eigene Land verlassen, weil die Perspektivlosigkeit immer mehr anwächst. Wie sollte es auch anders sein. Einigen wenigen fließen immer höhere Gewinne in die Taschen, während durch Werksschließungen und Stellenabbau immer mehr Deutsche in die Hartz-IV-Falle getrieben werden. Die steuerlichen Entlastungen der Wirtschaft werden in der Mehrzahl von dieser nicht mit der Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze honoriert, sondern zur weiteren Gewinnmaximierung verwendet. Die Neuverschuldung erreicht eine Höhe, die eine Tilgung und Zinszahlung als utopisch erkennen lässt und nur neue Begierde zur Belastung des kleinen Mannes weckt. Ist es dann wirklich verwunderlich, wenn dieser kleine Mann, dem das Verständnis für die unverändert hohen Ansprüche der Politiker fehlt und der - bei aller WM-Euphorie - auch nicht die Notwendigkeit begreift, dass ein Fußballtrainer der Nationalelf eine 60-Quadratmeter-Luxussuite für 900 Euro pro Nacht beziehen muss, sein Glück eben außerhalb Deutschlands sucht? Bleiben wir doch auf dem Boden der Tatsachen und machen wir lieber Deutschland selbst attraktiver für seine Bewohner, damit diese im Lande bleiben, anstatt durch Einwanderung aus allen möglichen Ländern der Welt einen sehr bedenklichen Bevölkerungsaustausch stattfinden zu lassen!“ Leserbrief vom 26. Juni 2006 von Hasso von Zychlinski
Neuötting |
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