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| ARTIKEL |

 | Meinungen unserer Leser zu diesem Thema |

| Kommentar von Abonnent_kjzd | | Schwachsinn | | Wie wär es denn mit Ausländer kriegen nichts, oder Kein Bier für Juden. |
| Kommentar von chato | | Re: Schwachsinn | Abonnent_kjzd schrieb: Wie wär es denn mit Ausländer kriegen nichts, oder Kein Bier für Juden.
Einen noch blöderen Kommentar kann man sich kaum vorstellen.
Aber Sie können ja eine Kneipe für Ihre Schützlinge aufmachen, vielleicht die Fürstenzeller dann das Gesindel los. |
| Kommentar von Pedro | | | Ich halte das auch für keine gute Aktion. |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | Pedro schrieb: Ich halte das auch für keine gute Aktion.
Warum? |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | Grundgesetz | (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
Solche Aktionen hatten wir schon mal vor 70 Jahren. Nur im Auge des Betrachters etwas anders. |
| Kommentar von Abonnent_bsg8 | | Das ist nicht nur richtig sondern auch lobenswert!
Es gibt schon genug Gesox, dass sein Hirn nicht anstrengt, die Welt einfach nur in schwarz und weiß unterteilt haben will, weil alles, was darüber hinaus geht, den braunen Hirnen zu hoch ist. Sieht man ja an den vorigen Bloggern.
Wir sollten froh sein, wenn es noch Menschen gibt, die sich für Zivilcourage und unsere liberalen Grundwerte - auch und vor allem bei der Jugend - stark machen: Sonst lassen wir den dumpfen Hetztern und Stammtischgröhlern unsere wertvolle Demokratie. Und nur am Rande - der erste Eintrag bewegt sich hart am Rande der Volksverhetzung. Schämen Sie sich! |
| Kommentar von Abonnent_bsg8 | | | Ach, und noch was: Faschistoides Gelaber ist keine politische Anschauung, sondern ein Verbrechen - wie wir es eben vor 70 Jahren hatten |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | Aber worin liegt der Unterschied ob jemand sagt kein Bier für Nazis oder kein Bier für Ju... .
Das selbe Gegröle und die selbe Hetze von einer anderen Seite aus, nur das sie nicht von Stammtischen sondern von politischer Ebene aus gerufen werden. |
| Kommentar von chato | | Abonnent_ks7w schrieb: Aber worin liegt der Unterschied ob jemand sagt kein Bier für Nazis oder kein Bier für Ju... .
Das selbe Gegröle und die selbe Hetze von einer anderen Seite aus, ... .
Ein Nazi, also ein Nationalsozialist, ist jemand, der aus freien Stücken einer verbrecherischen Ideologie anhängt, die z.B. ganze Gruppen von Menschen für minderwertige "Untermenschen" hält und für millionenfache Morde verantwortlich ist. Dass man so einem Menschen kein Bier anbietet, sollte für einen gesunden Menschen nachvollziehbar sein.
Jude ist man durch Abstammung. Als Jude ist man auch nicht von vornherein Anhänger einer verbrecherischen Ideologie oder minderwertig, wie Nazis meinen. Kein gesunder Mensch würde jemandem ein Bier verweigern, nur weil er Jude ist.
Wenn man aber den Nationalsozialismus und die Nazis für eigentlich ganz in Ordnung findet oder aber im Sinne der Nazis die Juden wegen ihrer Abstammung (vielleicht ist Ihnen ja auch der Begriff "Rasse" lieber) für verbrecherisch oder minderwertig hält, dann kann man natürlich schon auch so fragen, wie Sie es tun.
Ich hoffe, ich habe mich klar genug ausgedrückt. |
| Kommentar von Pedro | | chato schrieb:
Abonnent_ks7w schrieb: Aber worin liegt der Unterschied ob jemand sagt kein Bier für Nazis oder kein Bier für Ju... .
Das selbe Gegröle und die selbe Hetze von einer anderen Seite aus, ... .
Ein Nazi, also ein Nationalsozialist, ist jemand, der aus freien Stücken einer verbrecherischen Ideologie anhängt, die z.B. ganze Gruppen von Menschen für minderwertige "Untermenschen" hält und für millionenfache Morde verantwortlich ist. Dass man so einem Menschen kein Bier anbietet, sollte für einen gesunden Menschen nachvollziehbar sein.
Jude ist man durch Abstammung. Als Jude ist man auch nicht von vornherein Anhänger einer verbrecherischen Ideologie oder minderwertig, wie Nazis meinen. Kein gesunder Mensch würde jemandem ein Bier verweigern, nur weil er Jude ist.
Wenn man aber den Nationalsozialismus und die Nazis für eigentlich ganz in Ordnung findet oder aber im Sinne der Nazis die Juden wegen ihrer Abstammung (vielleicht ist Ihnen ja auch der Begriff "Rasse" lieber) für verbrecherisch oder minderwertig hält, dann kann man natürlich schon auch so fragen, wie Sie es tun.
Ich hoffe, ich habe mich klar genug ausgedrückt.
Was ist dann mit Katholizismus?
Die katholische Kirche hält andere Religionen und die Menschen darin auch für minderwertig, die haben auch schon Millionen Menschen ermordet, die Hetzen mit ihren Sekten-Parolen auch das Volk auf... wo ist der Unterschied? |
| Kommentar von chato | | | Bei manchen reicht natürlich auch der Verstand nicht aus um zu kapieren, dass es hier um den Unterschied zwischen Juden und Nationalsozialisten geht. Aber was will man schon machen, wenn man von einem krankhaften Hass getrieben ist! |
| Kommentar von Pedro | | chato schrieb: Bei manchen reicht natürlich auch der Verstand nicht aus um zu kapieren, dass es hier um den Unterschied zwischen Juden und Nationalsozialisten geht. Aber was will man schon machen, wenn man von einem krankhaften Hass getrieben ist!
na, dann erklär mirt doch bitte den Unterschied.
Ohne Kirche hätte es die Nazis in dieser Form nicht gegeben, hätte der Papst nicht geschwiegen, wäre es nicht zum Holocaust gekommen.. dafür wollen sie ihn jetzt zum Heiligen machen.. mir fehlen die Worte dazu..
Du hast doch das da geschrieben:
Ein Nazi, also ein Nationalsozialist, ist jemand, der aus freien Stücken einer verbrecherischen Ideologie anhängt, die z.B. ganze Gruppen von Menschen für minderwertige "Untermenschen" hält und für millionenfache Morde verantwortlich ist. Dass man so einem Menschen kein Bier anbietet, sollte für einen gesunden Menschen nachvollziehbar sein. (..)
Wenn du das konsequent machen willst, dann dürfen die Katholen auch kein Bier mehr ausgeschenkt bekommen, weil die auch einer Verbecherischen organisation anhängen, wie Karl-Heinz Deschner festgestellt hat, aus freien Stücken.
Auch durch katholische Hand sind Millionen Menschen umgekommen.
Wo fängst also mit dem Ausgrenzen an?
Wenn die Kinder richtig Erzogen/geführt werden, dann interressieren die sich nicht für Nazis.
Wenn aber die Eltern sich "einen kleinen Hitler" wünschen oder aversionen gegen Ausländer etc. haben, muss man sich wundern, das es Nazis gibt? |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | An den Sektenguru Pedro | Mensch Pedro, halt dich mit deiner Kirche doch endlich mal aus irgendeinem Thema raus.
In diesem Thread geht es darum, daß Neo- und Altnazis keien Plattform und keinen Versammlungsplatz kriegen und nicht um deinen krankhaften Hass auf alles was von deiner alternden Hausfrau nicht abgesegnet ist.
Schreib was übern Papst oder Bischof oder sonstwas, aber versuch nicht jedes Thema, das hier behandelt wird in deinen Blödsinn zu verwandeln. |
| Kommentar von horsti | | Gesichtskontrolle | | Wie erkennt der Wirt eigentlich einen Nazi? |
| Kommentar von Pedro | | Re: An den Sektenguru Pedro | Abonnent_3uzz schrieb: Mensch Pedro, halt dich mit deiner Kirche doch endlich mal aus irgendeinem Thema raus.
In diesem Thread geht es darum, daß Neo- und Altnazis keien Plattform und keinen Versammlungsplatz kriegen und nicht um deinen krankhaften Hass auf alles was von deiner alternden Hausfrau nicht abgesegnet ist.
Schreib was übern Papst oder Bischof oder sonstwas, aber versuch nicht jedes Thema, das hier behandelt wird in deinen Blödsinn zu verwandeln.
Das mache ich doch gar nicht, für Blödsinnige Antworten seids doch ihr zuständig.. wo willst du mit dem Ausgrenzen anfangen, wo soll es aufhören, wie geht das weiter?
heute passt das nicht, morgen jenes nicht übermorgen wirds noch doller... wenn die sich versammeln wollen, dann machen sie das auch, was soll jetzt das geschrei, die heuchelei, hmm?
Warum hat überhaupt Angst vor denen?
Wenn unsere Demokratie doch so gut ist, was sollen die dann ausrichten können? Wenn sie verbrechen begehen, dann werden sie sowieso belangt.. außer natürlich, es handelt sich um staatliche Spitzel... ist das nicht sowieso ein absurdes Theater, das der Staat soviele Spitzel da drinn hat, das die Partei nicht verboten werden kann, das man nicht weiß, wer die Starftaten begeht? |
| Kommentar von chato | | Re: Gesichtskontrolle | horsti schrieb: Wie erkennt der Wirt eigentlich einen Nazi?
Ooch, normalerweise erkennt man Nazis an ihrem Auftreten und an dem, was sie von sich geben.
Interessant finde ich aber die Frage, wie man bei unserer PNP dazu kommt, in der Schlagzeile zu behaupten, dass der Runde Tisch ein "Bierverbot" fordert. Klingt zwar zugegebenermaßen hübsch reißerisch, hat aber mit dem folgenden Artikel und mit seriösem Journalismus nicht viel gemeinsam. |
| Kommentar von dionysos | | Re: an chato | Anonymous schrieb: Als Mensch wird man geboren und nicht als Jude, Christ, oder sonst wer! ...und vor allem nicht als Nazi.
Das wird man vermutlich nur durch z. B. einer sehr, sehr verkorksten Kindheit, einem prägenden Erlebnis, dass Minderwertigkeitskomplexe nach sich zog, mangelnde Zuneigung, schlechtes Elternhaus (Erziehung? Fehlanzeige...), falsches Umfeld, etc. - oder auch alles miteinander.
Mit [b:a90b37af8e]gesundem[/b:a90b37af8e] Menschenverstand wird man zumindest kein Nazi. Jeder, der schon mal zumindest 1mm über den Tellerrand geblickt hat, ist davor gefeit.
Ich finde die Aktion in Passau sehr gut, zeigt es doch dass sich gerade junge Menschen Gedanken darüber machen, dass es immer noch Ewiggestrige gibt und wie man dem gegenübertreten kann.
Mit Zivilcourage für die Demokratie! |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | Re: Gesichtskontrolle | horsti schrieb: Wie erkennt der Wirt eigentlich einen Nazi?
Stell doch mal ein Foto von dir ins Forum, dann erklär ich dir das. |
| Kommentar von Pedro | | Re: Gesichtskontrolle | Abonnent_3uzz schrieb:
horsti schrieb: Wie erkennt der Wirt eigentlich einen Nazi?
Stell doch mal ein Foto von dir ins Forum, dann erklär ich dir das.
Warum wird hier dauernd gepöbelt? |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | Re: Gesichtskontrolle | Abonnent_3uzz schrieb:
horsti schrieb: Wie erkennt der Wirt eigentlich einen Nazi?
Stell doch mal ein Foto von dir ins Forum, dann erklär ich dir das.
Jetzt hab ich doch glatt was vergessen.
:-) |
| Kommentar von chato | | Re: an chato | Anonymous schrieb: So!!! Man heißt es gut, nur weil man es hinterfragt? Welche Vorurteile!!!
Also,
Jude ist man wegen seiner Abstammung, hatten wir nicht schon mal solche einseitigen Aussagen?
Als Mensch wird man geboren und nicht als Jude, Christ, oder sonst wer!
Den ersten Teil kann ich leider nicht verstehen. Könnte mich zumindest nicht erinnern geschrieben zu haben, dass man etwas gutheißt, weil man es hinterfragt. Das hört sich eigentlich auch nicht gerade logisch an.
Was soll denn das Problem einer Abstammung sein? Ich zum Beispiel stamme von meinen Eltern ab. Außerdem bin ich deutscher Abstammung. Auch nicht schlimm, oder? Fatal wird es doch nur, wenn man Menschen lediglich aufgrund ihrer Abstammung verurteilt und diskriminiert, und gerade dagegen wende ich mich doch.
Dem letzten Satz kann ich uneingeschränkt zustimmen. Das ist das Primäre. Ich wüsste jetzt aber nicht, inwiefern das in Widerspruch zu Vorigem steht. Unterschiedliche Abstammung bedeutet doch nicht, dass die einen Menschen sind und andere nicht oder dass Menschen unterschiedlicher Abstammung unterschiedlich viel wert wären. |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | (Fatal wird es doch nur, wenn man Menschen lediglich aufgrund ihrer Abstammung verurteilt und diskriminiert, und gerade dagegen wende ich mich doch. )
Aber sie praktizieren doch genau daß, wogegen sie eigentlich sind. Nazis, Rechte oder sonst wen als "minderwertige" Personen anzusehen und sie mit allen mitteln zu bekämpfen, zeugt nicht gerade von besserer Intelligenz. Vorurteile könnte man so was nennen. |
| Kommentar von chato | | Abonnent_ks7w schrieb: (Fatal wird es doch nur, wenn man Menschen lediglich aufgrund ihrer Abstammung verurteilt und diskriminiert, und gerade dagegen wende ich mich doch. )
Aber sie praktizieren doch genau daß, wogegen sie eigentlich sind. Nazis, Rechte oder sonst wen als "minderwertige" Personen anzusehen und sie mit allen mitteln zu bekämpfen, zeugt nicht gerade von besserer Intelligenz. Vorurteile könnte man so was nennen.
Ich weiß noch nicht, was bei diesen Unterstellungen größer ist: die Dummheit oder die Unverschämtheit.
Ich habe noch nie im Leben, also auch hier im Forum nicht Nazis als "minderwertige" Personen oder Menschen bezeichnet. Sich deutlich zu den menschenverachtenden Ansichten (oder Taten) von Nazis zu äußern ist etwas ganz anderes. Auch wenn ich da von "Gesindel" oder "Pack" spreche, heißt das nicht, dass sie für mich minderwertig oder Menschen zweiter Klasse sind. So etwas überlasse ich schon Ihren Schützlingen.
Noch blöder ist der Vorwurf, ich würde sie mit "allen mitteln" bekämpfen. Sagen Sie bitte mal der Forumsgemeinschaft, wo ich zum Beispiel Gewalt angewendet oder dazu aufgerufen hätte! Wo habe ich zum Beispiel geschrieben, dass man Nazis isolieren oder boykottieren soll? Schreiben Sie doch mal, wo ich etwas anderes gemacht habe als (mitunter harte) Kritik zu üben. Bin schon gespannt, was von "allen mitteln" übrig bleibt.
Mit dem Wort "Intelligenz" würde ich an Ihrer Stelle übrigens ganz, ganz vorsichtig umgehen.
Und noch was: Wenn Sie angesichts der allseits bekannten Verbrechen der Nazis/Nationalsozialisten behaupten, dass Kritk oder Gegnerschaft "Vorurteile" sind, dann zeigt das wohl, wo Sie Ihre politische Heimat haben. |
| Kommentar von dionysos | | Re: Wo "Toleranz" beginnt bestimmen wir,... | Hofgeismarer schrieb: Natürlich sollen dies Initiativen damit begründet werden das „Faschismus keine Meinung – sondern ein Verbrechen“ ist. Genau so ist es, gut - wenn auch spät - erkannt. |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | Re: Wo "Toleranz" beginnt bestimmen wir,... | ES GIBT KEINE TOLERANZ GEGENÜBER NAZIS UND FASCHISTEN!
Hofgeismarer schrieb:
Auch sollte die Stadt selbst mehr Initiative zeigen. Einige nötige Maßnahmen wären:
Sitzen auf öffentlichen Bänken und das betreten von Parkanlagen etc. sollte für „Nazis“ verboten werden.
Nazis sollten bestimmte Berufe/Gewerbe untersagt werden.(z.B. Arzt, Schornsteinfeger, Fremdenführer).
Nazis dürfen keine Geschäfte und Handwerksbetriebe mehr führen dürfen.
Nazis dürfen keine Theater, Lichtspielhäuser, Konzerte und Ausstellungen mehr besuchen.
Nazis müssen Führerscheine und Zulassungspapiere für Kraftfahrzeuge entzogen werden.
Der Mieterschutz für Nazis wird natürlich eingeschränkt.
Alle Nazis müssen sofort ihre Rundfunkgeräte, Computer und Fernseher bei der Polizei abliefern.
Natürlich sollen dies Initiativen damit begründet werden das „Faschismus keine Meinung – sondern ein Verbrechen“ ist. Und das diese Maßnahmen nur dem Schutz von „Toleranz“ und „Freiheit“ dienen.
Und besonders fleißige Städte dürfen sich dann „Nazi-frei“ am Ortsschild ankleben.
Also da ist noch viel Arbeit für den "Runden Tisch gegen.."
Was für sie als Rechtsausleger witzig sein soll, finde ich, sollte sofort in die Tat umgesetzt werden.
Und jeder der will, kriegt noch einen Knüppel, daß er Leuten mit ihrer Gesinnung auf die Hohlköpfe kloppen kann.
Mit tolerantem Gruß
MW |
| Kommentar von chato | | Re: Wo "Toleranz" beginnt bestimmen wir,... | Hofgeismarer schrieb: ... Zumindest sollten sich bekennende „Nazis“ mit einen Aufnäher an der Oberjacke zu erkennen geben. Diesen können sich die Herren Nazis bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle abholen und dieser muss sichtbar getragen werden.
Auch sollte die Stadt selbst mehr Initiative zeigen. Einige nötige Maßnahmen wären:
Sitzen auf öffentlichen Bänken und das betreten von Parkanlagen etc. sollte für „Nazis“ verboten werden.
Nazis sollten bestimmte Berufe/Gewerbe untersagt werden.(z.B. Arzt, Schornsteinfeger, Fremdenführer).
Nazis dürfen keine Geschäfte und Handwerksbetriebe mehr führen dürfen.
Nazis dürfen keine Theater, Lichtspielhäuser, Konzerte und Ausstellungen mehr besuchen.
Nazis müssen Führerscheine und Zulassungspapiere für Kraftfahrzeuge entzogen werden.
Der Mieterschutz für Nazis wird natürlich eingeschränkt.
Alle Nazis müssen sofort ihre Rundfunkgeräte, Computer und Fernseher bei der Polizei abliefern. ...
Eine - auch in meinen Augen wenig sinnvolle - Aktion gegen Nazis in dieser Form mit den nationalsozialistischen Verbrechen gegen Juden zu vergleichen ist mehr als geschmacklos.
Aber, wie bereits gesagt, wenn es darum geht, sich mit maßlosen Angriffen auf Gegner der Nazis vor dieselben zu stellen, dann sind Sie verlässlich dabei. Warum eigentlich? |
| Kommentar von Abonnent_93uw | | In Köln gab es schon mal die Aktion gegen "Pro Köln" mit
"Kein Kölsch für Nazis" in Kölner Kneipen.
Die Französin Fanny Truchelut hat in ihrer Berghütte 2006 zwei ollverschleierte Mohammedanerinnen gebeten, den Schleier abzunehmen. Folge:
[quote:9dab899aec]Frau Truchelut wurde dann vom Schwager einer der Frauen wegen „der Verweigerung von Dienstleistungen aus ethnischen, rassischen oder religiösen Gründen" verklagt und im Oktober 2007 in Epinal der Prozess gemacht. Sie wurde zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe und einer Geldbuße von 8.490 Euro verurteilt. Quelle http://hpd.de/node/5240
Ansonsten nach dem Namen suchen.
Das war zwar in Frankreich, aber im Prinzip könnte jeder Nazi genauso gegen einen Wirt vorgehen, der ihm kein Bier geben will.
Denn das IST intolerant und diskriminierend. Wer etwas anderes behauptet, lügt oder ist dumm.
Einige glauben wohl, wenn ein Nazi ein Bier bestellt, käme das Dritte Reich wieder. |
| Kommentar von chato | | Abonnent_93uw schrieb: ... Denn das IST intolerant und diskriminierend. Wer etwas anderes behauptet, lügt oder ist dumm.
Einige glauben wohl, wenn ein Nazi ein Bier bestellt, käme das Dritte Reich wieder.
Angesichts des letzten Satzes sollten Sie mit der Vokabel "dumm" etwas vorsichtiger umgehen.
Außerdem: Gegen Nazis und ihr Gedankengut intolerant zu sein, ist eigentlich die natürlichste Sache der Welt. Verbrecherische Einstellungen und Handlungen nicht zu dulden (tolerieren), sondern zu bekämpfen, zum Beispiel im Rahmen einer wehrhaften Demokratie, ist doch nichts Schlimmes. OK, für Sie vielleicht, wenn es nicht gerade gegen muslimische Täter geht.
Und "diskriminierend"? Würden Sie die Ahndung von Verbrechen wie Diebstahl oder Körperverletzung auch als "diskriminierend" bezeichnen. Oder eben nur das Eintreten gegen Rassismus und Ausländerhetze?
Ich bekenne mich dazu, Nationalsozialismus und Neonationalsozialismus zu verurteilen und als verbrecherisch zu bezeichnen, also zu diskriminieren. |
| Kommentar von Abonnent_3uzz | | Abonnent_93uw schrieb:
Das war zwar in Frankreich, aber im Prinzip könnte jeder Nazi genauso gegen einen Wirt vorgehen, der ihm kein Bier geben will.
Denn das IST intolerant und diskriminierend. Wer etwas anderes behauptet, lügt oder ist dumm.
Einige glauben wohl, wenn ein Nazi ein Bier bestellt, käme das Dritte Reich wieder.
Wer behauptet, ein Wirt müsse jeden Gast bedienen, lügt oder ist dumm. Der Wirt hat Hausrecht und kann Jeden vor die Tür setzen, dessen Nase ihm nicht gefällt. Und wenn ich als Wirt keine Nazis in meinem Laden haben will, dann bleiben die draussen.
Das ist nicht intolerant und diskriminierend, sondern das erwarte ich von einem Wirt, daß er das braune Gesindel raussetzt.
MW |
| Kommentar von LinksWirkt | | Über die schändliche Ideologie aufklähren statt Menschen zu diskriminieren | ... soziale Diskriminierungen aufgrund von [b:7e87a15cb0]Faktoren[/b:7e87a15cb0], welche vom Betroffenen [b:7e87a15cb0]beeinflussbar sind[/b:7e87a15cb0] (Zugangsberechtigung zu Bildungseinrichtungen, Einkommenshöhe, soziales Verhalten (Anmk. R.P.: ebenso: ideologische Einstellungen, Vorbehalte gegen andere, chauvinistische und rassistische Ansichten), werden meist – unabhängig vom gesellschaftspolitischen Standpunkt – eher akzeptiert bzw. toleriert als individuell nicht veränderbare Faktoren und Auslöser von Diskriminierungen ([b:7e87a15cb0]Ethnie, Geschlecht, körperliche oder seelische Behinderungen, Alter oder sexuelle Präferenzen[/b:7e87a15cb0]).
Die Anwendung von Kriterien, die nicht infolge ausdrücklicher Erwähnung in der Verfassung oder in sonstigem positiven Recht einem Diskriminierungsverbot unterliegen, gilt bei Rechtspositivisten nicht als verwerflich
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminieren
Natürlich werden Sie jetzt einwenden, dass in Art. 3 GG auch die Diskriminierung auf Grund politischer Überzeugungen nicht zulässig ist. Da stimme ich auch zu. Das Problem in Ihrem Fall ist aber, das Sie einer Überzeugung anhängen, die den Grundwerten des GG entgegenstehen.(Gleichheit der Person, Diskriminierungsverbot auf Grund der Herkunft oder Ethnie, Demokratie, Gewaltenteilung etc.)
Daher ist ja nach dem GG auch ein Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen möglich und wünschenswert. (scheitert leider all zu oft an den konkreten politischen Kräfteverhältnissen im Land) D.h. im Umkehrschluss eine Diskriminierung, also ein Ausschluss (z.B. aus Veranstaltungen) und eine Nichtgleichbehandlung von Subjekten, die für eine solche ideologische Haltung stehen, verstößt nicht gegen die Grundsätze des GG.
Dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich solche Symbolaktionen für eher ungeeignet halte die Ursachen von Faschismus zu beseitigen. Besser wäre es aktiv Aufklärungsarbeit, vorrangig, an den Hauptschulen und Berufsschulen zu betreiben, um diesen verbrecherischen Ideologien den Boden zu entziehen. Da sich aber in solchen Bündnissen auch immer wieder "bürgerliche" Parteien einbringen (müssen), deren konkrete Politik die Rahmenbedingungen ,die zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie führen, selbst setzen können sie eine solche Arbeit kaum leisten. Sie müssten mit einer kritischen Selbstanalyse beginnen.
Die Aktion, die eine Ausgrenzung best. Gruppen zum Ziel hat, dürfte aber ein Umdenken bei den Betroffenen selbst eher verhindern. Sie führt lediglich zu einer Solidarisierung untereinander und einer kompromisslosen Haltung gegenüber die sie, offenbar als Personen, ablehnenden Gesellschaft.
Eine Diskriminierung dieser Personen ist rein rechtlich gesehen wohl zulässig, ein offensiverer, aufklärenderer Umgang mit dem Problem wäre aber angezeigt. Allein die Stigmatisierung einer Gruppe in der Gesellschaft wird nicht ausreichen diese Geisteshaltung zu beseitigen, dazu braucht es mehr als solche, eher etwas hilflos wirkenden, Aktionen. Man wollte wohl lieber irgend etwas tun als gar nichts.
m.f.G.
R.P. |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | Wieso Gaststätten-Verbot? | | Die sogenannten Neonazis treffen sich heutzutage sowieso schon auf öffentlichen Plätzen und schreien ihre Meinung frei heraus. Diverse Demonstrationen letztes Jahr in Niederbayern belegen dies. |
| Kommentar von chato | | Re: Wieso Gaststätten-Verbot? | Abonnent_ks7w schrieb: Die sogenannten Neonazis treffen sich heutzutage sowieso schon auf öffentlichen Plätzen und schreien ihre Meinung frei heraus. Diverse Demonstrationen letztes Jahr in Niederbayern belegen dies.
Was wollen Sie uns jetzt damit sagen? Dass man deswegen nichts gegen sie unternehmen soll oder gerade deswegen sehr wohl? |
| Kommentar von dionysos | | Naja, in Fürstenzell soll es so eine Spelunke gegeben haben, wo sich das Gesindel getroffen hat...
Und die Nasen von der NPD finden auch immer wieder Gastwirte, die sie bewirten (wenngleich die meisten Etablissements von Mittelsmännern/frauen angemietet werden, weil sich sogar NPDler scheinbar schämen, offen NPDler zu sein). |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | Ich will damit nur sagen, dass sich die "Rechten" nicht mehr in irgendwelchen Hinterhöfen verstecken, sondern mitten in die Gesellschaft treten. Der alte Glaube, dass sich die "Rechten" mit Bomberjacke und Springerstiefeln erkenntlich zeigen ist schon lange vorbei.
Und deshalb ist eine Aktion wie "kein Bier für Nazis" wirkungslos, sondern nur Gewissenserleichterung für irgendwelche Gutmenschen. |
| Kommentar von chato | | Abonnent_ks7w schrieb: ... Und deshalb ist eine Aktion wie "kein Bier für Nazis" wirkungslos, sondern nur Gewissenserleichterung für irgendwelche Gutmenschen.
Dass die Aktion viel bringt, glaube ich auch nicht.
Aber warum bezeichnen Sie Leute, die wenigstens versuchen, etwas gegen Nazis zu unternehmen, als "Gutmenschen"? Dieser Begriff hat seine ursprüngliche Bedeutung verloren und wird heute vornehmlich von Rechten und Rechtsextremen als Kampfvokabel benutzt gegen Menschen, die sich gegen Ausländerhass oder Rassismus wenden, also der Meinung sind, dass alle Menschen gleichwertig sind. |
| Kommentar von Pedro | | Diskriminierung/Ausgrenzung ist immer die Schlechteste aller Lösungen.
Wenn man das konsequent anwenden würde, dürfte man 3/4 aller Stammtische auch kein Bier geben. Was da gelegentlich schwadroniert wird, das ist von den Gedanken der Nazis nicht weit entfernt, z.B. bei mancher Ausländerdebatte.. |
| Kommentar von LinksWirkt | | Über die schändliche Ideologie aufklähren statt Menschen zu diskriminieren | Ich setz ihn ein fach noch einmal rein.
"... soziale Diskriminierungen aufgrund von Faktoren, welche vom Betroffenen beeinflussbar sind (Zugangsberechtigung zu Bildungseinrichtungen, Einkommenshöhe, soziales Verhalten (Anmk. R.P.: ebenso: ideologische Einstellungen, Vorbehalte gegen andere, chauvinistische und rassistische Ansichten), werden meist – unabhängig vom gesellschaftspolitischen Standpunkt – eher akzeptiert bzw. toleriert als individuell nicht veränderbare Faktoren und Auslöser von Diskriminierungen (Ethnie, Geschlecht, körperliche oder seelische Behinderungen, Alter oder sexuelle Präferenzen).
Die Anwendung von Kriterien, die nicht infolge ausdrücklicher Erwähnung in der Verfassung oder in sonstigem positiven Recht einem Diskriminierungsverbot unterliegen, gilt bei Rechtspositivisten nicht als verwerflich"
http://de.
wikipedia.org/wiki/Diskriminieren
Natürlich werden Sie jetzt einwenden, dass in Art. 3 GG auch die Diskriminierung auf Grund politischer Überzeugungen nicht zulässig ist. Da stimme ich auch zu. Das Problem in Ihrem Fall ist aber, das Sie einer Überzeugung anhängen, die den Grundwerten des GG entgegenstehen.(Gleichheit der Person, Diskriminierungsverbot auf Grund der Herkunft oder Ethnie, Demokratie, Gewaltenteilung etc.)
Daher ist ja nach dem GG auch ein Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen möglich und wünschenswert. (scheitert leider all zu oft an den konkreten politischen Kräfteverhältnissen im Land) D.h. im Umkehrschluss eine Diskriminierung, also ein Ausschluss (z.B. aus Veranstaltungen) und eine Nichtgleichbehandlung von Subjekten, die für eine solche ideologische Haltung stehen, verstößt nicht gegen die Grundsätze des GG.
Dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich solche Symbolaktionen für eher ungeeignet halte die Ursachen von Faschismus zu beseitigen. Besser wäre es aktiv Aufklärungsarbeit, vorrangig, an den Hauptschulen und Berufsschulen zu betreiben, um diesen verbrecherischen Ideologien den Boden zu entziehen. Da sich aber in solchen Bündnissen auch immer wieder "bürgerliche" Parteien einbringen (müssen), deren konkrete Politik die Rahmenbedingungen ,die zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie führen, selbst setzen können sie eine solche Arbeit kaum leisten. Sie müssten mit einer kritischen Selbstanalyse beginnen.
Die Aktion, die eine Ausgrenzung best. Gruppen zum Ziel hat, dürfte aber ein Umdenken bei den Betroffenen selbst eher verhindern. Sie führt lediglich zu einer Solidarisierung untereinander und einer kompromisslosen Haltung gegenüber die sie, offenbar als Personen, ablehnenden Gesellschaft.
Eine Diskriminierung dieser Personen ist rein rechtlich gesehen wohl zulässig, ein offensiverer, aufklärenderer Umgang mit dem Problem wäre aber angezeigt. Allein die Stigmatisierung einer Gruppe in der Gesellschaft wird nicht ausreichen diese Geisteshaltung zu beseitigen, dazu braucht es mehr als solche, eher etwas hilflos wirkenden, Aktionen. Man wollte wohl lieber irgend etwas tun als gar nichts.
m.f.G.
R.P. |
| Kommentar von Abonnent_ks7w | | (Besser wäre es aktiv Aufklärungsarbeit, vorrangig, an den Hauptschulen und Berufsschulen zu betreiben, um diesen verbrecherischen Ideologien den Boden zu entziehen. )
Ja, aber wo fängt man an? Solange man als deutscher Bundesbürger immer noch als Nazi beschimpft wird, nur weil man stolz auf seine Herkunft ist, werden rechte Gruppierungen stetigen zulauf bekommen. Die Generation von heute hat mit dem Verbrechen von damals gar nichts mehr zu tun und trotzdem muss man mit gebücker Haltung durch sein Leben als deutscher gehen.
Aufklärung ja, aber in die richtige Richtung, um danach gestärkt nach vorne blicken zu können und nicht wie ängstliche Häschen sich in unsere schlimme Geschichte zu verstecken. |
| Kommentar von chato | | Abonnent_ks7w schrieb: ... Ja, aber wo fängt man an? Solange man als deutscher Bundesbürger immer noch als Nazi beschimpft wird, nur weil man stolz auf seine Herkunft ist, werden rechte Gruppierungen stetigen zulauf bekommen. Die Generation von heute hat mit dem Verbrechen von damals gar nichts mehr zu tun und trotzdem muss man mit gebücker Haltung durch sein Leben als deutscher gehen.
Aufklärung ja, aber in die richtige Richtung, um danach gestärkt nach vorne blicken zu können und nicht wie ängstliche Häschen sich in unsere schlimme Geschichte zu verstecken.
Nix für ungut, aber das hat wohl weniger mit der Realität zu tun als mit einem gewissen Verfolgungswahn und Selbstmitleid. |
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