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"Ein Licht im Advent": PNP-Spendenaktion 2012

Dzhabrails erste Schritte

von Sebastian Fleischmann

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Noch darf Dzhabrail nicht aufstehen. Bald aber beginnen für ihn die ersten Gehübungen, zur großen Freude seiner Mutter Zarema.  − F.: Fleischmann

Noch darf Dzhabrail nicht aufstehen. Bald aber beginnen für ihn die ersten Gehübungen, zur großen Freude seiner Mutter Zarema.  − F.: Fleischmann

Noch darf Dzhabrail nicht aufstehen. Bald aber beginnen für ihn die ersten Gehübungen, zur großen Freude seiner Mutter Zarema.  − F.: Fleischmann


Dzhabrail lächelt. Noch muss der Zehnjährige zwar liegen bleiben. Doch es ist der Traum vom Gehen, der ihn froh macht. Vor ein paar Tagen wurde Dzhabrail an der Wirbelsäule operiert. Der Eingriff soll es ihm ermöglichen, seine Beine kontrolliert bewegen zu können. Bald beginnt er mit den Gehübungen. Dann macht er die ersten Schritte seines Lebens.

"Er kam als Frühchen zur Welt", erklärt seine Mutter Zarema. Sie sitzt neben Dzhabrails Bett und streichelt liebevoll seine Hand. Bei seiner Geburt wog der Junge gerade einmal ein Kilogramm. Die Entwicklung seines kleines Körpers war noch nicht abgeschlossen. Dzhabrails Wirbelsäule wies eine Fehlbildung auf. Laufen lernen konnte er dadurch nie.

Suche nach Hilfe wurde zur Odyssee

Für seine Mutter bedeutete die Suche nach Hilfe für Dzhabrail eine Odyssee. Viele Male nahm sie mit ihrem Sohn in den vergangenen Jahren den knapp 2000 Kilometer weiten Weg aus der Heimat Ignuschetien, einer russischen Teilrepublik im Nordkaukasus, nach Moskau auf sich. Doch keine Behandlung der Ärzte dort brachte wirkliche Linderung.

Erst eine befreundete Familie brachte Zarema auf das "Turner Scientific and Research Institute for Children’s Orthopedics" in St. Petersburg. Dort, da ist sich Zarema sicher, bekommt Dzhabrail nun endlich die richtige Behandlung. Noch verspürt er zwar Schmerzen bei den Bewegungen. "Aber er ist ein tapferer Junge", sagt Zarema mit einem glücklichen Lächeln.

Lernt der Zehnjährige selbstständig laufen, steht auch einem guten Schulabschluss nichts im Wege − denn dann kann er zum ersten Mal in seinem Leben zur Schule gehen. Einen Berufswunsch hat Dzhabrail indes bereits: "Ich möchte Arzt werden", sagt er und lächelt. Wie die Frauen und Männer im Turner-Institut, die ihm auf seinem Weg ins Leben helfen.

Die PNP-Weihnachtsaktion arbeitet in diesem Jahr mit der "Anna and Erwin Foundation" zusammen, die das Turner-Institut in St. Petersburg unterstützt. In diesem landesweit einzigartigen, weil auf Kinder spezialisierten, Zentrum wird Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie schweren Verletzungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen aus dem ganzen Land geholfen. Mit Ihrer Hilfe, liebe Leser, kann dort noch mehr Kindern wie Dzhabrail der Weg in ein normales Leben inmitten der Gesellschaft ermöglicht werden.



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Dokument erstellt am 2012-12-28 18:10:15







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Sebastian Fleischmann


PNP-Redakteur Sebastian Fleischmann hat in Russland recherchiert. Er berichtet über das Hilfsprojekt und die Schicksale der Kinder.