
Für Spès Nihangaza, die Leiterin der Hilfsorganisation AMADE in Burundi, sind die Spenden aus Ostbayern ein Segen. Dank der Hilfe der PNP-Leser ist das Budget für die nächsten drei Jahre gedeckt − Tausende Waisenkinder und arme Familien werden profitieren. − Fotos: Fischl
Für Spès Nihangaza, die Leiterin der Hilfsorganisation AMADE in Burundi, sind die Spenden aus Ostbayern ein Segen. Dank der Hilfe der PNP-Leser ist das Budget für die nächsten drei Jahre gedeckt − Tausende Waisenkinder und arme Familien werden profitieren. − Fotos: Fischl
Teilen sei ein Zeichen von Menschlichkeit, sagt Prinzessin Caroline. Und das gilt offenbar nicht nur für das Teilen von Geld oder Liebe, sondern auch ganz einfach für das Teilen von guten Nachrichten. Als diese Woche PNP-Verlegerin Angelika Diekmann der monegassischen Prinzessin und Präsidentin der Hilfsorganisation AMADE das "wundervolle Ergebnis" der PNP-Weihnachtsaktion überbringt, ist die erste Reaktion der Prinzessin: "Das müssen wir sofort Spès erzählen." Mehr als 475 000 Euro haben die Leser der Passauer Neuen Presse für Waisenkinder in Burundi gespendet − mit diesem Betrag kann Spès Nihangaza, die Generalsekretärin von AMADE in Burundi, viel bewirken. "Das wird so eine große Erleichterung für Spès sein", freut sich Prinzessin Caroline, als sie den symbolischen Spendenscheck in Händen hält.
Budget der nächsten drei Jahre ist gedecktIm Büro von AMADE in Monte Carlo, wo die Fäden der weltweiten Hilfsorganisation zusammenlaufen, ist die Prinzessin regelmäßig zu Besuch. Von hier aus hält sie mit Internet-Telefonkonferenzen Kontakt zu ihren Mitarbeitern in den AMADE-"Antennen". Dass ihr der Anruf in Burundi besonderen Spaß bereitet, ist der Prinzessin anzusehen. Mit fast kindlicher Freude überrascht sie Spès Nihangaza am Telefon. "Hallo Spès, wie geht es Dir und Deiner Familie?", begrüßt die 55-Jährige die Gründerin der Hilfsorganisation in Burundi. "Rate mal, was ich hier vor mir liegen habe", fügt Prinzessin Caroline hinzu, greift zum Spendenscheck und verrät Spès Nihangaza die Summe. "475 000 Euro haben die Leser der Passauer Neuen Presse gespendet. Ist das nicht wundervoll?" Am anderen Ende der Leitung herrscht sekundenlang Stille, dann hat Spès Nihangaza ihre Fassung wiedergefunden: "Das ist absolut wundervoll. Mit diesem Geld können wir hier in Burundi so viel machen."

Méthode (11) wird eines von vielen Kindern in Burundi sein, denen AMADE dank der Spenden der PNP-Leser nun helfen kann. Der Junge leidet unter einer großen Geschwulst am Hinterkopf und soll nun von Spezialisten operiert werden. Unzählige Waisenkinder benötigen Medikamente oder es mangelt schlicht an Schulmaterial. − Foto: Hedemann
Méthode (11) wird eines von vielen Kindern in Burundi sein, denen AMADE dank der Spenden der PNP-Leser nun helfen kann. Der Junge leidet unter einer großen Geschwulst am Hinterkopf und soll nun von Spezialisten operiert werden. Unzählige Waisenkinder benötigen Medikamente oder es mangelt schlicht an Schulmaterial. − Foto: Hedemann
Mit den Spenden aus Ostbayern ist das Budget der Hilfsorganisation in dem afrikanischen Land nun für die nächsten drei Jahre gedeckt. Das bedeutet: Spès Nihangaza und ihre Mitarbeiter können nun Tausenden Waisenkindern und vernachlässigten Jungen und Mädchen helfen. Etwa 10 000 Kinder werden von AMADE Schulmaterial erhalten. Babys werden geimpft. Hunderte HIV-positive Kinder werden mit Medikamenten versorgt und psychologisch betreut. Etwa 1500 schwangere Frauen können in ein medizinisches Präventionsprogramm aufgenommen werden, das verhindert, dass HIV-infizierte Frauen das tödliche Virus an das ungeborene Kind weitergeben. Jugendliche Waisen erhalten in den Trainingszentren von AMADE eine Ausbildung, damit sie später selbst für sich sorgen können. Und Spès Nihangazas Pläne reichen weiter: Sie möchte mit den Dorfgemeinschaften ein einfaches Krankenversicherungssystem aufbauen und künftig auch Mikrokredite vergeben, damit sich die Menschen selbst aus Armut und Elend befreien können.

Aufmerksam blätterte Prinzessin Caroline in den Artikeln der Weihnachtsaktion und entdeckte das eine oder andere bekannte Gesicht.
Aufmerksam blätterte Prinzessin Caroline in den Artikeln der Weihnachtsaktion und entdeckte das eine oder andere bekannte Gesicht.
Prinzessin Caroline lobt den Einsatz ihrer Mitarbeiterin in Burundi. "Spès ist so aktiv, aber sie braucht finanzielle Unterstützung. Ich bin den Lesern der Passauer Neuen Presse sehr dankbar. Ihre Hilfe erleichtert Spès das Leben. Jetzt kann sie sich voll und ganz auf ihre Projekte konzentrieren." − Eva Fischl
Die gesamte Berichterstattung im Rahmen der PNP-Weihnachtsaktion finden Sie im Internet unter www.pnp-spendenaktion.de.

Über den symbolischen Scheck, den Verlegerin Angelika Diekmann (r.) und Eva Fischl, Projektleiterin der Weihnachtsaktion, mitbrachten, freute sich neben Prinzessin Caroline auch Francis Kasasa, der Generalsekretär der monegassischen Hilfsorganisation AMADE. − Foto: Eric Mathon
Über den symbolischen Scheck, den Verlegerin Angelika Diekmann (r.) und Eva Fischl, Projektleiterin der Weihnachtsaktion, mitbrachten, freute sich neben Prinzessin Caroline auch Francis Kasasa, der Generalsekretär der monegassischen Hilfsorganisation AMADE. − Foto: Eric Mathon

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