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pnp.de 26.07.2014

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PNP-Spendenaktion 2011 für Waisenkinder in Burundi


Die Passauer Neue Presse (PNP) lässt heuer "Ein Licht im Advent" für die Waisenkinder von Burundi leuchten. Mit der Weihnachtsaktion unterstützen wir die Arbeit der monegassischen Hilfsorganisation AMADE unter Präsidentschaft von Prinzessin Caroline von Hannover.
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Spendenaktion 2012: Die bewegendsten Fotos aus Russland

Im Rahmen der Weihnachtsaktion "Ein Licht im Advent" arbeitet die Passauer Neue Presse (PNP) mit der Stiftung "Anna und Erwin Foundation − Anna Netrebko und Erwin Schrott for Kids" zusammen, die das "Turner Scientific and Research Institute for Children's Orthopedics", eine Spezialklinik für Kinder in St...





Passau/Monte Carlo

PNP-Leser spenden 475.000 Euro für Waisenkinder in Burundi

"Ich bin den Lesern der Passauer Neuen Presse sehr dankbar", freute sich Prinzessin Caroline (r.), als ihr Verlegerin Angelika Diekmann den symbolischen Scheck überreichte.  − Foto: Eric Mathon

So einen Scheck hält selbst eine Prinzessin nicht alle Tage in Händen: Mehr als 475.000 Euro haben die Leser der Passauer Neuen Presse im Rahmen der PNP-Weihnachtsaktion "Ein Licht im Advent" zu Gunsten von Waisenkindern in Burundi gespendet. Verlegerin Angelika Diekmann überbrachte jetzt die gute Neuigkeit an Prinzessin Caroline und ihre...





"Rate mal, was ich hier vor mir liegen habe"

Für Spès Nihangaza, die Leiterin der Hilfsorganisation AMADE in Burundi, sind die Spenden aus Ostbayern ein Segen. Dank der Hilfe der PNP-Leser ist das Budget für die nächsten drei Jahre gedeckt − Tausende Waisenkinder und arme Familien werden profitieren.  − Fotos: Fischl

Teilen sei ein Zeichen von Menschlichkeit, sagt Prinzessin Caroline. Und das gilt offenbar nicht nur für das Teilen von Geld oder Liebe, sondern auch ganz einfach für das Teilen von guten Nachrichten. Als diese Woche PNP-Verlegerin Angelika Diekmann der monegassischen Prinzessin und Präsidentin der Hilfsorganisation AMADE das "wundervolle Ergebnis"...





PNP-Spendenaktion

Kinder der Weihnachtsaktion: Was uns besonders bewegt hat

Ein hilfloses Kind, das Verantwortung für ein Kind tragen muss. Die Geschichte von Mireille  und ihrer Tochter Medicella macht fassungslos. - Foto: Hedemann

Liebe Leser, mit der heutigen Silvester-Ausgabe der Passauer Neuen Presse beenden wir unsere tägliche Berichterstattung im Rahmen der PNP-Weihnachtsaktion "Ein Licht im Advent". In den vergangenen Wochen haben wir Ihnen Kinder aus Burundi vorgestellt, die Hilfe nötig haben, und Ihnen die Arbeit unseres Partners, der Hilfsorganisation AMADE...





PNP-Spendenaktion

Als Köche bekommen Waisen eine zweite Chance

Wie man bühnenreif flambiert, das hat Kevin schon gelernt. Der 17-Jährige arbeitet in einem edlen Restaurant in Bujumbura, wo Diplomaten, Minister und Geschäftsleute verkehren.  − Foto: Hedemann

Die gewaltige Stichflamme ist Kevin Mbazumutimas Spezialität. Wenn er seine Crêpes direkt am Tisch flambiert, ist der angehende Koch der "King" im feinen "Le Flamboyant". Kevin wurde in seinem Leben nie wie ein König behandelt. Seine Mutter starb, als er zwei Jahre alt war. Was mit dem Vater geschah, weiß er nicht, er wurde rumgestoßen...





PNP-Weihnachtsaktion

Eine Sängerin rettete diesem Jungen das Leben

Kugelrund und steinhart war sein Bauch: Wenn sich Claude heute das Foto ansieht, das kurz vor seiner Herz-Operation gemacht wurde, fühlt er sich unendlich erleichtert und dankbar.  − Fotos: Hedemann

Sein Schicksal rührte AMADE-Präsidentin Prinzessin Caroline von Hannover, doch er kann sich nicht an sie erinnern. Vor vier Jahren entdeckten die monegassische Prinzessin und die burundische Sängerin Khadja Nin den damals zwölfjährigen Claude Nduwimana in einem überfüllten Krankenhaus in der Hauptstadt Bujumbura...





PNP-Weihnachtsaktion

Khadja Nin: "Musik war ein Geschenk von Gott"

Khadja Nin - Foto: <a href="http://www.khadja-nin.com" target="_blank">www.khadja-nin.com</a>

Khadja Nin (52) ist eine erfolgreiche Sängerin, verheiratet mit dem belgischen Ex-Rennfahrer Jacky Ickx und lebt an der Côte d’Azur, im Fürstentum Monaco. Doch die Afrikanerin kennt auch die Schattenseiten des Lebens. Ihre burundischen Wurzeln hat sie nie vergessen. Khadja Nin half nicht nur AMADE-Schützling Claude...





PNP-Weihanchtsaktion

Die barmherzige Prostituierte

Mit ihren 18 Jahren ist Mediatrice bereits eine erfahrene Hure. Mit zwölf verkaufte sie zum ersten Mal ihren Körper. "Weil mein Bruder und ich sonst verhungert wären", erzählt die junge Frau, die mit acht Jahren zur Vollwaise wurde. Bis zu seinem Tod vor einem Jahr kümmerte sich Mediatrice auch um ihren aidskranken Bruder. Sie selbst hat sich nie testen lassen − aus Angst davor, dass das Ergebnis bestätigt, was sie schon lange ahnt.  − Fotos: Fischl

Die Angst, dass ein HIV-Test ans Licht bringen könnte, was sie schon lange ahnt, ist übermächtig. Mediatrice (18) hat beide Eltern an Aids sterben sehen und ihren Bruder durch die Immunschwächekrankheit verloren. "Ich sterbe lieber, ohne es zu wissen", sagt die junge Frau. Dass sie mit dieser Haltung nicht nur ihr Leben gefährdet...





PNP-Weihnachtsaktion

Aids raubte Euphrème die Eltern − er wurde gerettet

Von Geburt an trägt Euphrème (17) das HI-Virus in sich. Der Junge sah seine Eltern sterben und war selbst dem Tod schon näher als dem Leben. AMADE und sorgte für Euphrèmes Genesung.  − Foto: Hedemann

Euphrème Manirambona verrät nicht gerne, wie alt er ist. Er hasst die Nachfrage, die er mit "Doch, ich bin wirklich 17 Jahre alt", beantworten muss. Euphrème geht seinen Altergenossen gerade mal bis zur Schulter, manchen nur bis zur Brust. Auf einer Waage stand er seit Jahren nicht, der Zeiger würde wohl vor der 40 stehen bleiben...





Passau

Danke, liebe PNP-Leser! Es sind schon 350.000 Euro

Unermesslich groß ist die Spendenbereitschaft der PNP-Leser in diesem Jahr: Trotz ständiger Negativmeldungen über Euro-Krise und Schuldenlasten sind in den ersten vier Wochen der PNP-Weihnachtsaktion "Ein Licht im Advent" bereits 350.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen − und es wird fleißig weiter gespendet...





PNP-Weihnachtsaktion

Verantwortung für ein ungewolltes Kind

Angst vor der Zukunft spricht aus Belyses großen, traurigen Augen. Mit 13 Jahren wird sie ein Kind zur Welt bringen, das durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Die Vollwaisin teilt sich ein Bett mit Donavine (14). Jedes Mädchen in dem Heim hat eine schreckliche Geschichte erlebt.  − Foto: Fischl

Belyse kämpft mit den Tränen. Immer wieder. Das Mädchen geht gerade durch die Hölle. Hochschwanger ist die 13-Jährige von ihrer Tante in einem Heim in der Hauptstadt Bujumbura abgeliefert worden. Hier soll sie auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet werden − ein Kind, das sie nie wollte. Kurz vor ihrem 13...





PNP-Spendenaktion

Wie eine Familie in Burundi Weihnachten feiert

Platz ist in der kleinsten Hütte: Dieses Motto gilt in den meisten Häusern  in Burundi an den Festtagen. Im Bergdorf Gasibe in der Kommune Matana kommen die kinderreichen Familien von Anastasie (45), Agnes (38) und ihrem Schwager Gregoire  (57) zusammen. In guten Jahren, wenn genügend zu essen und zu trinken vorhanden ist, laden sie auch noch  die Nachbarn ein. - Foto: Eva Fischl

Bananen machen glücklich, heißt es.  Weil in ihnen  besonders viel  von dem  Botenstoff Serotonin enthalten ist.  Wissenschaftlich ist diese These zwar widerlegt, weil nur das vom Gehirn selbst produzierte Serotonin wirklich glücklich macht und nicht durch die Nahrung aufgenommen werden kann. Doch in Burundi geht die Rechnung einmal im Jahr  auf:...





PNP-Weihnachtsaktion

"Krieg und Chaos zerstörten unsere Werte"

Die NGO "Nturengaho!", die eng mit AMADE kooperiert, betreibt ein Mädchenheim in Bujumbura. 15 Mädchen haben hier Platz. Direktorin Emma Gakobwa würde das Haus gerne erweitern. An Schützlingen mangelt es ihr nicht, erklärt sie im Interview. Woher kommen die Mädchen, die bei Ihnen landen? Emma Gakobwa: Aus allen Regionen des Landes...





PNP-Weihnachtsaktion

Eine OP rettete sein Leben, eine seine Würde

Emmanuel will so schnell wie möglich zurück in die Schule: Der 15-Jährige hat eine zweite Blasen-Operation überstanden und hofft, schnell wieder zu Kräften zu kommen. Sein Onkel Pontien hält zu ihm und unterstützt den Jungen, wo er kann.  − Foto: Hedemann

Für die Ärzte ist es nur eine kleine Operation, für Emmanuel ist es ein riesiger Schritt in ein normales Leben. Als er vor zwei Jahren von einem Baum fiel, durchstach ein Ast seine Blase. Der Urin lief unkontrolliert durch die Wunde im Unterleib. Die Schmerzen waren höllisch, doch noch mehr schmerzte den damals 13-Jährigen...





PNP-Weihnachtsaktion

Eine Kindheit im Slum

Frank (2) ist ein kleiner Dickschädel − doch den braucht er auch, um im Slum zu überleben. Der Kleine wächst wie Hunderte andere Kinder in der Siedlung Buterere nahe der burundischen Hauptstadt auf.  − Fotos: Fischl

Es gibt Flecken auf der Welt, um die möchte man am liebsten einen großen Bogen machen. Der Slum von Buterere im Außenbezirk der burundischen Hauptstadt Bujumbura gehört dazu. Hier leben die Ärmsten der Gesellschaft, dicht an dicht. Die engen Gassen zwischen den einfachen Lehmhütten sind verschlammt und voller Tierkot...





PNP-Weihnachtsaktion

Mit einem Nähkurs beginnt für Waisen ein neues Leben

Mit voller Konzentration bei der Sache: Joselyne Niyubahwe (18) wird in einem von AMADE finanzierten Nähkurs zur Schneiderin ausgebildet. Dank der Hilfe lernt die junge Frau, die ohne Eltern aufwächst, bald auf eigenen Füßen zu stehen und wird sich ihren Unterhalt selbst verdienen können.  − Foto: Hedemann

"Ich freue mich jetzt schon darauf, mir mein Hochzeitskleid selber zu nähen. Allerdings weiß ich noch gar nicht, wen ich mal heiraten soll", lacht Joselyne Niyubahwe. Ihre Eltern werden sie nie im selbstgenähten Brautkleid sehen, die angehende 18-jährige Schneiderin ist seit über 14 Jahren Waise. Wer in Burundi früh seine Eltern verliert...





PNP-Weihnachtsaktion

"Ohne AMADE würden wir heute nicht mehr leben"

Gefragte Damenschneiderin: Frediane (20) arbeitet an einem Kleid, das sie auf Wunsch für eine Kundin angefertigt hat.  − Foto: Fischl

Frediane ist zufrieden. Das Geschäft läuft gut. Die junge Schneiderin sitzt an ihrer Nähmaschine in einer belebten Seitenstraße von Bujumbura. Neben ihr am Boden steht eine große Plastiktüte mit fertiger Ware, die Kundinnen bei ihr bestellt haben. Für das violette Kleid, an dem sie gerade arbeitet, wird Frediane zwei Tage brauchen und umgerechnet...





PNP-Weihnachtsaktion

Das Ding auf seinem Kopf

Wie ein zweiter Kopf wächst der Tumor aus Méthodes Hinterkopf. Der Kleine hat Schmerzen und leidet vor allem unter seiner Andersartigkeit. Sein Vater Alberic, ein armer Bauer, schämt sich, dass er seinem Sohn nicht helfen kann.  − Fotos: Hedemann

"Ich nehme die Kapuze selten ab. Wegen dem Ding", flüstert der kleine Méthode mit kaum wahrnehmbarer Stimme und schaut auf den Boden. "Das Ding" ist ein etwa 15 Zentimeter großer Tumor, der dem Elfjährigen aus dem Hinterkopf wächst. AMADE versucht jetzt, Geld für die Operation zu sammeln, die Méthode endlich ein normales Leben ermöglichen soll...





PNP-Weihnachtsaktion

Divine und das Schreckgespenst Aids

Die Schule bedeutet ihr viel: Divine (12) ist HIV-positiv und nimmt ganz normal am Unterricht teil. Dank Medikamenten ist das Mädchen stabil.  − Foto: Fischl

Divine. Ihr Name bedeutet "die Göttliche". Doch die Sorgen, die auf dem zwölf Jahre alten Mädchen lasten, sind irdische, und sie sind gnadenlos und unbarmherzig. Ihren Vater hat Divine nie kennengelernt. Er starb, als sie im Bauch der Mutter heranwuchs. Aids war sein Todesurteil − auch seine Frau und seine Tochter hatte der Soldat mit dem...





PNP-Weihnachtsaktion

"AMADE hat mehr für Kinder erreicht als die Regierung"

Die Lebenssituation von Kindern in Burundi ist das Spezialgebiet von Psychologie-Professorin Théodora Nisabwe. Die Wissenschaftlerin lehrt an der Universität in Bujumbura. Sie hat zu den Themen Kriegswaisen und Aids intensiv geforscht und berät die Hilfsorganisation AMADE.  − Foto: Hedemann

Théodora Nisabwe ist Professorin an der Université du Burundi in der Hauptstadt Bujumbura. Die Psychologin hat unter anderem zu Waisen, HIV-positiven Kindern, Kindersoldaten und sexuell missbrauchten Mädchen in Burundi geforscht. Sie ist wissenschaftliche Beraterin von AMADE Burundi. Burundi ist das drittärmste Land der Welt – und die Kinder...





Rumonge

Die Geschäftsfrauen von Rumonge

"Das Geschäft ist unser Leben": Die Marktfrauen Angelique (von links) mit ihrem Sohn Nadege (6), Celestine, Jane mit ihrem Sohn Destin (6) und Josefine treiben am Ufer des Tanganijka-Sees Handel. Sie verkaufen Fische, warmes Essen oder Kassava-Pulver.  − Foto: Fischl

Es gab eine Zeit, da war das Leben der vier Marktfrauen eine einzige große Katastrophe. Celestine (49), Josefine (37), Jane (39) und Angelique (40) sind HIV-positiv, infiziert von ihren Männern, die sie mitten im blutigen Bürgerkrieg krank und bettelarm mit einer Schar Kinder zurückgelassen haben. Ihr Schicksal schien wie das vieler Burundierinnen...





PNP-Weihnachtsaktion

Der erste Rollstuhlfahrer an Burundis Universität

Lernen zu können bedeutet Olivier alles. Der ehrgeizige Student hofft auf einen guten Job. Er will der Hilfsorganisation AMADE alles zurückgeben, was sie für ihn getan hat und noch tut. "Mit dem Geld soll jemandem geholfen werden, der wie ich ein bisschen Starthilfe braucht", sagt der 24-Jährige.  − Fotos: Hedemann

"Als die Männer mit den Gewehren und den Macheten kamen, konnten die anderen wegrennen und sich verstecken. Ich konnte das nicht. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich den Krieg überlebt habe", erzählt Olivier Gahungu. Als er zwei Jahre alt war, begann die Kinderlähmung ihm die Kontrolle über seinen Körper zu entreißen...





PNP-Weihnachtsaktion

Ciril (14) kämpft jeden Tag ums Überleben

Ihr Zuhause haben sie schon lange verloren: Ciril (14) lebt mit seinen Freunden Jean-Marie (16, hinten von links), Eric (17) und Dusabe (15) auf den Straßen der burundischen Hauptstadt Bujumbura. Die jungen Burschen sind eine eingeschworene Zweckgemeinschaft und passen gegenseitig auf sich auf.  − Foto: Hedemann

"Kannst Du mich mitnehmen? Bitte!" Immer wieder probiert es Ciril bei dem Mann, der ihm so viele Fragen stellt. Er weiß nicht, wo der Reporter lebt, der 14-Jährige weiß nur: Überall ist es besser als dort, wo er wohnt. Ciril lebt wie Hunderte andere Kinder auf den Straßen der burundischen Hauptstadt Bujumbura...





PNP-Weihnachtsaktion

Aids hat Taussi (72) drei Töchter geraubt − und ihr eine Rasselbande beschert

Einer geht noch ab: Oma Taussi (72) mit zehn ihrer elf Enkelkinder, die sie alleine groß zieht. Drei ihrer Töchter sind an Aids gestorben und haben der Großmutter die Kinder hinterlassen. Die Burundierin ist selbst HIV-positiv − auch die zehnjährige Bizimana (hinten rechts) trägt das Virus in sich. Alle anderen hatten Glück.  − Fotos: Fischl

"Muzungu! Muzungu!" Mussa ist ganz aus dem Häuschen. Schließlich passiert es nicht alle Tage, dass der Kleine eine weiße Frau zu Gesicht bekommt, und schon gar nicht, dass diese sich auch noch mit einer Fotokamera in sein Viertel verirrt. "Muzungu" werden in Zentralafrika "Weiße" genannt. Mussa brüllt das Wort aufgeregt den anderen Kindern zu...





PNP-Weihnachtsaktion

Not macht erfinderisch − beim Spielen beweisen diese Kinder Fantasie

Futu (5) hat einen Teddy − damit ist er der Star unter seiner Freunden im Slum Buterere außerhalb Bujumburas.  − Foto: Hedemann

Ein Kinderzimmer voller Spielsachen − davon können die meisten Buben und Mädchen in Burundi nur träumen. Sie spielen mit dem, was sie auf der Straße finden oder was die Natur ihnen so bietet: mit Steinen, Blumen und Hölzern oder weggeworfenen Resten. Schlaue Kinder machen etwas daraus. So wie Prospère...





Fotos: Not macht erfinderisch

Mit ihrer "exotischen" Puppe haben die Kinder in der Armensiedlung von Kanyosha ihren Spaß − dass sie keine Arme mehr hat, stört sie wenig.

Ein Kinderzimmer voller Spielsachen − davon können die meisten Buben und Mädchen in Burundi nur träumen. Sie spielen mit dem, was sie auf der Straße finden oder was die Natur ihnen so bietet: mit Steinen, Blumen und Hölzern oder weggeworfenen Resten. (Fotos:Hedemann/Fischl)





PNP-Weihnachtsaktion

Waisenkinder − von der eigenen Familie beraubt

Francine (15, links) und ihre große Schwester Dorothée (20) begutachten die Kaffeebohnen auf ihrem Land. Das Feld war ihnen nach dem Tod der Eltern von einem Cousin weggenommen worden. AMADE verhalf den Schwestern zu ihrem Recht und zwang den Mann, das Land wieder herauszugeben. Heute leben die jungen Frauen vom Ertrag des Kaffees.  − Foto: Hedemann

Erst mussten sie mit ansehen, wie ihre Mutter und ihr Vater von Rebellen erschossen wurden, dann wurde ihnen von ihrem eigenen Cousin das Land ihrer Eltern gestohlen. Immer wieder wird scheinbar wehrlosen Waisen in Burundi Land und Besitz weggenommen. Doch AMADE hilft, damit die Kinder wieder zu ihrem Recht und ihrem Besitz kommen...





PNP-Weihnachtsaktion

Eine Operation könnte Claude retten

Ohne ihren Nachbarn stünden sie auf der Straße: Mary und ihr Sohn Claude haben bei Juma Unterschlupf gefunden. Der gläubige Muslim lässt die Familie bei sich wohnen und kümmert sich um den kranken Jungen − die Helfer von AMADE bemühen sich um eine Operation.  − Foto: Fischl

Bei manchen Menschen scheint das Schicksal keine Gnade zu kennen − wie bei Claudes Familie. Vier Kinder hat seine Mutter Mary schon verloren, sein Vater Claver ist an Lepra erkrankt, und der Kleine lebt mit einem Hydrocephalus, einem "Wasserkopf", der immer größer wird. Claude ist ungefähr drei Jahre alt − so genau weiß das seine...





Der burundische Bürgerkrieg

Wie im Nachbarland Ruanda bestimmt in Burundi der Machtkampf zwischen Hutu- und Tutsi-Eliten das politische Geschehen. Die beiden Ethnien stellen seit vielen Jahrhunderten die beiden größten Bevölkerungsgruppen. Zu den Hutu gesellten sich in zwei Migrationswellen Tutsi aus dem Gebiet des heutigen Äthiopiens bzw. Ägyptens...





Bururi

Die dunklen Schatten der Vergangenheit

Der Krieg hat seine Seele zerstört: Sylvère war 16 Jahre alt, als Hutu-Rebellen den Bauerssohn entführten. Sie pumpten ihn mit Drogen voll, brachen seinen Willen und machten ihn zum Kindersoldaten. Die Morde holen ihn jede Nacht ein − mit 22 Jahren ist Sylvère ein einsamer, müder Mann.  − Foto: Hedemann

"Er starrte mich aus weit aufgerissenen Augen an und schrie um Gnade. Dann rammte ich ihm das Messer ins Herz. Das war mein erster Toter. Es folgten ungefähr 35 weitere. Aber die durfte ich mit der Kalaschnikow erschießen." Mit von vielen Joints getrübtem Blick starrt Sylvère Ndayishimiye ins Nichts und erzählt...






Spendenaktion 2011


Ein Licht im Advent - Waisenkinder in Burundi




Grußwort von Prinzessin Caroline


Prinzessin Caroline - Grußwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Von allen Ländern der Welt ist Burundi mit Sicherheit eins mit der schmerzvollsten jüngeren Geschichte, aber auch eines der tapfersten... [mehr]




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Informationen zu Burundi


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Burundi ist das drittärmste Land der Welt. Die Mutter- und Säuglingssterblichkeit gehört zu den höchsten der Welt. 166 von 1000 Kindern sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben... [Mehr Infos]




Die Autoren


Eva Fischl und Philipp Hedemann haben in Burundi recherchiert. Sie berichten über das Hilfsprojekt und die Schicksale von Kindern.