27.11.2012

Im Auto verbrannt: Opfer hinterlässt einen Sohn (5)


von Wolfgang Lampelsdorfer und Christoph Seidl


Bei ihren Löscharbeiten machte die Feuerwehr die furchtbare Entdeckung.  − Foto: Geisler/rogerimages.de

Bei ihren Löscharbeiten machte die Feuerwehr die furchtbare Entdeckung.  − Foto: Geisler/rogerimages.de

Bei ihren Löscharbeiten machte die Feuerwehr die furchtbare Entdeckung.  − Foto: Geisler/rogerimages.de


Die Bestürzung und Betroffenheit ist groß in Grainet: Der 31-jährige Passauer, der am Sonntagabend gegen 18.45 Uhr vor einer Disco in seinem Audi verbrannt ist, stammt aus der Gemeinde Grainet (Landkreis Freyung-Grafenau). Vor wenigen Jahren erst zog der gelernte Zimmerer in die Dreiflüssestadt. Aufgewachsen ist er in Hobelsberg.

"Was für ein schrecklicher Tod", sagt eine Dorfbewohnerin, die den Verstorbenen als einen ruhigen Menschen beschreibt. Er hinterlässt einen kleinen Buben, der etwa fünf Jahre alt sein soll. Die Polizei geht nach Zeugenvernehmungen und Untersuchungen am Brandort davon aus, dass sich der Mann im Auto hatte ausschlafen wollen. Als ihm kalt wurde, schaltete er den Motor ein. Möglicherweise durch einen technischen Defekt sei der Wagen dann in Flammen aufgegangen.

Die Polizei geht derzeit diesen Spuren nach. Ein Brandsachverständiger wird nach Passau kommen, um das Wrack zu untersuchen, berichtet Polizeisprecher Michael Emmer. Da der 22 Jahre alte Wagen aber extrem stark ausgebrannt ist, dürfte das Gutachten mehrere Wochen dauern, wenn sich überhaupt noch Spuren nachvollziehen lassen. "Wir gehen nach wie vor von einem technischen Defekt aus, eine Obduktion gibt es nicht. Auf das Verschulden Dritter haben wir keine Hinweise", so Emmer.




URL: http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/593701_Im-Auto-verbrannt-Opfer-hinterlaesst-einen-Sohn-5.html
© 2014 pnp.de