• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 25.04.2014

Ostbayern

Heute: 23°C - 6°C

präsentiert von:


Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




München  |  17.09.2012  |  10:37 Uhr

E-Bikes: "Helmpflicht schreckt ab und erhöht Unfallgefahr"

Lesenswert (18) Lesenswert 22 KommentareKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






 − Foto: dpa

 − Foto: dpa

 − Foto: dpa


Immer mehr Elektro-Fahrräder mit eingebautem Rückenwind bevölkern Bayerns Radwege. Kritiker sprechen oft von erhöhter Unfallgefahr. Ein Blick auf die neueste Unfallstatistik scheint die Gegner aber auszubremsen. Innenminister Herrmann und Fahrradclub sprechen sich gegen eine Helmpflicht aus.

Pedelecsfahrer haben kein höheres Unfallrisiko als normale Radfahrer. Dies ergab die bayerische Unfallstatistik im ersten Halbjahr 2012. Von insgesamt 6186 Fahrradunfällen waren in 76 Fällen die Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung verwickelt. Zwei der Radfahrer seien dabei ums Leben gekommen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Nachrichtenagentur dpa.

Nach seinen Angaben gibt es erst seit Beginn dieses Jahres in Bayern eine spezielle Ausweitung der Unfallstatistik auf die neuen Trendräder. Pedelecs spielten aber keine überdurchschnittliche Rolle bei Verkehrsunfällen. Die meisten Radler nutzen die langsameren Modelle mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Nur in 4 der 76 Unfälle seien die schnelleren Räder, die sogenannten S-Pedelecs, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern verwickelt gewesen. Dabei seien drei Personen verletzt worden.

Helmpflicht könne vor E-Bike-Nutzung abschrecken

Das Unfallrisiko hänge von der Geschwindigkeit ab, betonte Herrmann. Ein handelsübliches tretunterstützendes Rad sei mit 25 Stundenkilometer nicht schneller als ein normales Fahrrad. Wer früher schon langsam gefahren sei, rase auch mit einem solchen E-Rad nicht, bestätigte der Landesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Bayern, Markus Schildhauer. Dass diese Räder gefährlicher sein sollen als normale Fahrräder, sei schlichtweg falsch.

Eine Helmpflicht gibt es für die 25 Stundenkilometer schnellen E-Bikes bisher nicht. Herrmann sprach sich gegen die Einführung einer solchen Pflicht aus: Er wolle den Radverkehr deutlich ausbauen. Eine Helmpflicht würde die Leute aber eher dazu bringen, ins Auto umzusteigen, befürchtete der Minister. Der Fahrradverkehr sei nach der Einführung der Helmpflicht in Neuseeland um 20 Prozent zurückgegangen, bestätigte Schildhauer.

Fahrradclub: Helmpflicht erhöht Unfallrisiko

Der ADFC sieht den Helm ohnehin kritisch: So erhöhe sich einer Studie der European Cyclist Federation (ECF) zufolge das Unfallrisiko mit Helm deutlich gegenüber dem Fahren ohne Helm, sagte Schildhauer. So haben Autofahrer die Neigung, Helmträger mit weniger Abstand zu überholen als Fahrradfahrer ohne Helm. Helmträger seien umgekehrt risikofreudiger im Verkehr als Radfahrer ohne Helm. Zudem schütze der Helm ab einer Geschwindigkeit von etwa 19 Stundenkilometern nur noch bedingt.

Der Begriff Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle". Im Gegensatz zu anderen E-Bikes wird der Radfahrer nur beim selbstständigen Treten zusätzlich von einem Elektromotor unterstützt. Derzeit sind deutschlandweit über eine Million dieser Räder unterwegs. Davon machen Schätzungen des ADFC zufolge 95 Prozent die langsameren Modelle mit 25 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit aus. Bei der Gesamtzahl der Fahrräder machen die Räder mit eingebautem Rückenwind aber noch weniger als 10 Prozent aus, schätzte Schildhauer. Bayern sei eine der Regionen, wo besonders viele der tretunterstützenden Räder gefahren werden. Besonders in den Großstädten sei das Elektrorad oft schneller als die öffentlichen Verkehrsmittel und inzwischen auch bei der jüngeren Generation ein beliebtes Fortbewegungsmittel zum Büro oder in der Freizeit.  − dpa



Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten









Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am 2012-09-15 12:37:37
Letzte Änderung am 2012-09-17 12:07:01











Anzeige











Vermutlich hat nur ein Jungbär von ursprünglich drei im Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald überlebt. − Foto: Mike Sigl

Die drei Bärenjungen im Nationalpark Bayerischer Wald sind auf tragische Weise getrennt worden...



Dieser drei Meter lange und etwa 70 Zentimeter dicke Baumstamm traf die beiden Schwestern (8 und 12), die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Steuerschnur am Flaschenzug war plötzlich gerissen. − Fotos: foto-kerschi.at

Zwei Schwestern sind bei einem Forstunfall im oberösterreichischen Grünburg (Bezirk Kirchdorf)...



Weil er vorrangig mit den Abrechnungen für die Mitglieder und den Planungen für den Neuaufbau des Vereinsheims beschäftigt ist, hatte Kleingartenvereins-Vorsitzender Josef Dobmeyer noch keine Zeit, sich um den eigenen Kleingarten zu kümmern. Auch seine Hütte muss abgerissen werden. − Fotos: Binder

Eigentlich könnten die Mitglieder des Kleingartenvereins Rösslwiese in Fischerdorf hoch zufrieden...



Das frisch sanierte Gebäude der Sparkasse Regen ist gut geworden. Nicht besonders gut ist das Verhältnis zwischen der Sparkassen-Führung und der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung. Jetzt haben sie sich vor Gericht getroffen. − Foto: Archiv/Fuchs

Rechtsanwalt Tobias Schwartz spricht von einem "abschmelzenden Vertrauensverhältnis"...



Gut 1500 Autos pro Tag fertigt BMW derzeit in Dingolfing - Foto: Manuel Birgmann

Gerüchte über einen möglichen Jobabbau in den ostbayerischen BMW-Werken sorgen für Wirbel in der...





Torsten Albig − Foto: dpa

Die deutschen Autofahrer sollten nach Ansicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten...



Sichtlich angefressen: Torsten Fröhling, Trainer des TSV 1860 München II, beim Gastspiel in Schalding. − Foto: Lakota

Da tritt einer aber ganz schön nach: Torsten Fröhling, Trainer des TSV 1860 München II...



− Foto: dpa/Archiv

Ein lebensgefährliches Phänomen breitet sich derzeit unter jungen Mädchen aus: der Selfie vor Zügen...



Inmitten der Mädchen und Buben des Passauer Altstadtkindergartens fühlte sich der neu ernannte Passauer Bischof Stefan Oster sichtlich wohl. − Foto: PBP

Dass er ein Herz für Kinder hat, zeigte der künftige Passauer Bischof Pater Dr...



− Foto: flickr/Public Domain Photos

Der Freistaat hat auch das vergangene Haushaltsjahr 2013 mit einem Milliardenüberschuss...





777 PS stecken in der Riesenfräse, die derzeit auf der Rusel im Einsatz ist. Sie ist damit die größte Straßenfräsmaschine Bayerns. − Foto: Binder

Bayerns größte Straßenfräsmaschine frisst sich zurzeit auf der Rusel durch den Asphalt: Noch bis...



Klein und leicht: Karl Raab, Prokurist und Kaufmännischer Leiter (l.) und Sedlbauer-Neu-Vorstand Max Halser sind stolz auf diese E-Ladesäule für die heimische Garage.. − Foto: Nigl

Der 50-jährige Max Halser ist neuer Vorstand der Sedlbauer AG. Der gebürtige Innernzeller (Lkr...



− Foto: Hamberger

Neun Verletzte, zwei davon schwer. Das ist die Bilanz eines Unfalls mit einem Viehanhänger...



Bisheriges Basarteam: Susanne Kieninger (hinten, 2. von links), Sabine Müller (vorne, 2. von links), Tina Gerlesberger (vorne, 3. von links), Annemarie Unholzer (nicht auf dem Foto).
Zukünftige Ansprechpartnerin für Fragen rund um den Basar: Rosi Obermaier (vorne, 4. von links)

Weit über den Landkreis Passau hinaus war der zweimal im Jahr stattfindende Basar im Pfarrheim...



Einen Einblick in die Facetten der Welt der Antike vermittelten Schüler der Q11 beim Dies Romanus am ASG. − Foto: ASG

Zum ersten Mal hat heuer am ASG ein "Dies Romanus – ein römischer Tag" im Rahmen der...